21.01.2025
RB Judkins mit drei Touchdowns
Die Ohio State Buckeyes haben sich im Finale um die College-Meisterschaft zum Champion gekrönt. Beim 34:23-Erfolg trotzten die Buckeyes dem Comeback-Versuch der Notre Dame Fighting Irish.

Die Regular Season endete für die Ohio State Buckeyes noch mit einer schmerzhaften Niederlage gegen den Erzrivalen Michigan - doch das warf das Team von der Ohio State University aus Columbus, Ohio, nicht aus der Bahn. Im Gegenteil, womöglich hat diese Niederlage die Buckeyes erst noch weiter angestachelt, die die Playoffs dominierten und im Finale um die College-Meisterschaft nun Notre Dame mit 34:23 schlugen.
Den zuvor letzten Titel gewann die traditionsreiche Universität vor zehn Jahren, damals im neu eingeführten Playoff-Format mit vier Teams. In diesem Jahr wurde dieses Format erstmals auf zwölf Mannschaften erweitert, Ohio State setzte sich als 8-Seed teils deutlich gegen Tennessee (42:17), Oregon (41:21), Texas (28:14) und nun eben Notre Dame durch.
Dabei war vor allem Quinshon Judkins ein wichtiger Faktor. Der 21 Jahre alte Running Back, erst vor der Saison von Mississippi zu Ohio State gewechselt, sammelte 100 Rushing Yards und insgesamt drei Touchdowns (zwei über den Boden, einer durch die Luft). Quarterback Will Howard, ebenfalls erst vor der Saison von Kansas State gekommen, leistete sich keinerlei Fehler und warf für 231 Yards (17/21) und zwei Touchdowns.
Den besseren Start legten allerdings die Fighting Irish hin. Im ersten Drive der Partie marschierte Notre Dame um Quarterback Riley Leonard (255 Yards, 22/31, 2 Touchdowns) und Receiver Jaden Greathouse (128 Receiving-Yards, 2 Touchdowns) mit ganzen 18 Plays über das Feld zur 7:0-Führung.
Die Offense von Ohio State antwortete jedoch nicht minder beeindruckend: Drei Drives, drei Touchdowns lautete die Bilanz in der ersten Hälfte, auch dank guter Aktionen von Howard oder dem potenziellen Erstrundenpick im kommenden NFL Draft Emeka Egbuka (6 Receptions, 64 Yards). Im zweiten Spielzug der zweiten Hälfte brach dann Judkins für einen Lauf über 70 Yards durch, den er kurz darauf mit einem Touchdown-Run vergoldete.
Nach einem weiteren Field Goal der Buckeyes zum 31:7 startete Notre Dame das Comeback. Auf einen Touchdown-Pass von Leonard auf Greathouse über 34 Yards folgte ein Fumble von Ohio State, den die ohnehin über die gesamte Saison starke Defense der Fighting Irish erzwang. Nur die Belohnung blieb aus, ein Field Goal aus 27 Yards setzte Kicker Mitch Jeter an den Pfosten.
Dennoch steckte Notre Dame nicht auf. Ein weiterer Leonard-Greathouse-Touchdown inklusive erfolgreicher Two-Point Conversion stellte gut vier Minuten vor dem Ende auf 23:31, auf einmal war Ohio State wieder unter Druck. Doch Howard und Freshman Jeremiah Smith lieferten ab: Bei 3rd&11 fand Howard seinen Wide Receiver für einen Raumgewinn von 56 Yards, das Field Goal kurze Zeit später machte den Deckel auf die Partie.
"Das ist eine tolle Geschichte über eine Gruppe von Jungs, die einige wirklich schwierige Situationen überstanden haben", freute sich Buckeyes-Coach Ryan Day, der nach der Michigan-Niederlage von zahlreichen Fans angezählt wurde, nach dem Triumph. "An einem gewissen Punkt haben viele Leute uns abgeschrieben - wir haben einfach weitergemacht und weitergekämpft."
pja