19.03.2025
Kein Favre 2.0
Aaron Rodgers (41) wird in der kommenden Saison nicht für die Minnesota Vikings auflaufen. Entsprechende Gerüchte haben sich nicht bewahrheitet. Der Quarterback-Legende bleiben nun wohl nur noch zwei Optionen.

Die Gerüchte hatten sich in den vergangenen Wochen hartnäckig im NFL-Kosmos gehalten: Wechselt Aaron Rodgers tatsächlich zu den Minnesota Vikings? Zu dem Team, das er 18 Jahre lang mit den Green Bay Packers in der NFC North bekämpft hatte? Diese lange Zeit absurde Vorstellung war zuletzt denkbar geworden - kann nun aber endgültig ad acta gelegt werden. Wie NFL Network am Mittwoch berichtet, werden die Vikings nicht in das Bieten um den 41 Jahre alten Quarterback einsteigen.
Zwar könnte Minnesota auch weiterhin noch einen Routinier auf der Quarterback-Position verpflichten, Rodgers wird es aber nicht sein. Stattdessen wird aller Voraussicht nach J.J. McCarthy die Vikings in der kommenden Saison aufs Feld führen. Den 22-Jährigen hatte Minneosta vor knapp einem Jahr in der ersten Runde des Drafts ausgewählt, ehe er sich in der Preseason einen Meniskusriss zuzog und seine komplette Rookie-Saison verpasste.
McCarthys Vertreter Sam Darnold ließen die Vikings trotz teils starker Leistungen nun nach Vertragsende in Richtung Seattle ziehen, was Gerüchte befeuerte, dass Rodgers als kurzfristige Lösung nach Minnesota kommen könnte, um McCarthy einen leichteren Einstieg in die NFL zu ermöglichen. Nun deutet aber alles darauf hin, dass McCarthy die Vikings bereits in Woche 1 anführen wird. Dazu passen auch Berichte, wonach das Franchise diverse Trade-Anfragen für den jungen Quarterback abgeblockt hat.
In der Personalie Rodgers steht nun fest, dass der viermalige MVP nicht den gleichen Weg wie sein Vorgänger Brett Favre nehmen wird. Favre war nach 16 Jahren in Green Bay wie Rodgers ebenfalls zunächst zu den New York Jets gewechselt, ehe er seine Karriere beim Packers-Rivalen aus Minnesota beendete. Für Rodgers wird es nach seinem Ende bei den Jets aber nun an anderer Stelle weitergehen. Nur wo?
Nachdem Minnesota als neues Team wegfällt, bleiben nur noch die New York Giants und die Pittsburgh Steelers als Interessenten übrig. Beide haben noch keinen Starting Quarterback für die neue Saison. Dem Bericht zufolge soll Rodgers' Entscheidung über die nächste Saison schon bald fallen - und er sich dabei auf die Giants und Steelers fokussieren. Während ein Wechsel zu den Giants für Rodgers zum Vorteil hätte, dass er seinen Wohnort nicht wechseln müsste, bietet Pittsburgh die sportlich attraktivere Perspektive.
mib