18.08.2025
Neues Mega-Format gewünscht
Die Zukunft des College Football Playoffs könnte noch radikaler ausfallen, als bisher gedacht. Die Big Ten erwägt, die Playoffs weiter zu vergrößern. Neben mehr Teams soll es auch einen neuen Automatismus geben.

Nachdem das Playoff-Format im College Football erst vor zwei Jahren geändert worden ist, könnte schon bald die nächste Änderung anstehen.
Laut einem Bericht von ESPN lotet die Big Ten Conference derzeit Modelle für ein deutlich größeres System aus. Neben einem 16-Team-Format wird auch über Varianten mit 24 und 28 Teams gesprochen.
Im letzten Vorschlag würden die Conference Championship Games abgeschafft und durch frühe Playoff-Runden auf den Campus-Geländen ersetzt. Zudem würden die Big Ten und SEC jeweils sieben automatische Startplätze erhalten, die ACC und Big 12 jeweils fünf.
Zwei weitere sichere Playoff Spots wären für die besten Non-Power-4-Teams vorgesehen, dazu kämen zwei sogenannte At-Large-Bids. Ein At-Large Bid ist ein Startplatz für Teams, die sich nicht automatisch qualifiziert haben, aber vom Auswahlkomitee wegen starker Saisonleistungen in die Playoffs eingeladen werden. Insgesamt wären damit 20 zusätzliche Spiele Teil des Playoffs, viele davon vor heimischem Publikum der besser gesetzten Teams.
Ob es letztlich zu einer Änderung kommt, ist ungewiss. Laut ESPN soll sich die Idee, die vergangene Woche von Commissioner Tony Petitti bei einem Meeting präsentiert wurde, noch in einem sehr frühen Stadium befinden.
Möglicherweise könnte es im September zu weiteren Gesprächen kommen, dort treffen sich die zehn FBS-Commissioner sowie Notre Dame am Big Ten-Hauptsitz in Rosemont im US-Bundesstaat Illinois. Spätestens bis Dezember muss eine Entscheidung fallen, damit das neue Format rechtzeitig ab 2026 greifen kann.
mgs