22.08.2025
Kein Einigung in Sicht
Die Saga zwischen dem Owner der Dallas Cowboys, Jerry Jones, und dessen Star-Spieler Micah Parsons nimmt auch zwei Wochen vor dem Beginn der Saison kein Ende. Jones zieht öffentlich über den Berater von Parsons her, der reagiert auf Social Media.

Die Fronten scheinen sich in Dallas weiter zu verhärten. Eine Einigung zwischen den Cowboys und Micah Parsons rückt in weite Ferne, obwohl Head Coach Brian Schottenheimer jüngst noch positive Signale gesendet hat.
Nun hat sich der Cowboys-Besitzer Jerry Jones erneut zu Wort gemeldet und scharf geschossen. "Wir hatten unsere Vereinbarungen über Laufzeit, Betrag, Sicherheiten und alles andere. Wir wollten es an den Agenten schicken", sagte er im Podcast von Michael Irvin über die Vertragsverhandlungen mit Micah Parsons.
Doch danach eskalierte laut seiner Ausführung die Situation. "Als wir die Details an den Agenten schicken wollten, sagte er uns, wir sollten sie uns in den Arsch stecken", behauptete Jones.
Diese Worte kamen bei dem 82-Jährigen alles andere als gut an, denn laut seiner Einführung gab es bereits eine Einigung mit Parsons in gewissen Punkten. "Der Agent versucht sich einzumischen und das, was wir bereits gesagt haben, zu verbessern", monierte er daher.
Seither stocken die Verhandlungen. Der Owner der Cowboys ist schließlich nicht bereit, mit dem Berater von Parsons Verhandlungen zu führen, wie er bereits verkündet hat.
Derweil hat der Spieler auf die Äußerungen reagiert. Zwar äußert er sich nicht direkt zu den Vorwürfen, allerdings entfernte er die Cowboys aus seiner Instagram-Biografie und lud ein TikTok hoch, das weitere Fragen aufwirft.
In dem genannten Video reiht er verschiedene Bilder von sich selbst aneinander und bespielt es mit Audio-Zitaten von Allen Iverson. Dieser sagt: "Egal wohin ich gehe, ich werde gewinnen. Es interessiert mich nicht wohin ich gehe." Parsons löschte das Video kurze Zeit später wieder.
Klar ist: Eine Einigung der beiden Fronten rückt in weite Ferne. Ob Jones und Parsons sich vor Beginn der regulären Saison in zwei Wochen noch einigen, bleibt abzuwarten.
nkr