28.08.2025
Neue Auflagen für TV-Job
Tom Brady geht in seine zweite Saison als TV-Analyst bei Fox - und bekommt von der NFL mehr Freiheiten.

Nach seinem Einstieg ins TV-Geschäft im vergangenen Jahr war der siebenfache Super-Bowl-Champion noch stark reguliert. Grund dafür: Brady hält eine Minderheitsbeteiligung an den Las Vegas Raiders - eine klare Konfliktsituation.
Um zu verhindern, dass er durch seinen Job bei Fox zu tiefe Einblicke in andere Teams erhält, wurden ihm Meetings und Zugänge untersagt. Nun hat die Liga die Regeln angepasst.
Ab sofort darf Brady an den obligatorischen Produktionsmeetings teilnehmen, bei denen Kommentatoren vor den Spielen mit Coaches und Schlüsselspielern sprechen.
Allerdings gilt eine klare Bedingung: Er darf nicht in die Team-Facility - die Meetings finden für ihn ausschließlich remote statt. Trainingseinheiten oder interne Abläufe der Teams bleiben für ihn weiterhin tabu.
Schon beim Super Bowl im Februar 2025 hatte die NFL Brady eine Sondergenehmigung erteilt und ihn in die Meetings gelassen. Nun ist diese Ausnahmeregel dauerhaft verankert. Er darf auch Interviews mit Spielern außerhalb der Teamgelände führen.
Bestehen bleibt hingegen das Verbot, Schiedsrichter zu hart zu kritisieren - auch wenn Brady damit in seiner Debütsaison kein Problem hatte.
Brady selbst verdient mit seinem zehnjährigen Fox-Vertrag satte 375 Millionen US-Dollar. Zum Auftakt ist er beim Week-1-Spiel der New York Giants gegen die Washington Commanders im Einsatz, gefolgt vom Super-Bowl-Rematch Philadelphia Eagles vs. Kansas City Chiefs in Week 2.
Die Augen sind also einmal mehr auf den erfolgreichsten Quarterback der NFL-Geschichte gerichtet - nur dieses Mal nicht am Feld, sondern im TV-Studio.
mgs