14.09.2025
Saints schnuppern an Überraschung
Die San Francisco 49ers fahren den zweiten Saisonsieg ein. Nach anfänglichen Problemen zündet die Offense um Ersatz-Quarterback Mac Jones und sieht zu Beginn des Schlussviertels bereits wie der sichere Sieger aus. Die Saints kämpfen sich aber zurück und schnuppern an der Überraschung.

+++KOPIE++++
Die New Orleans Saints starteten gut in die Partie, Spencer Rattler bediente Rashid Shaheed für einen Raumgewinn von 39 Yards. Da jedoch die nächsten zwei Pässe von Rattler daneben gingen und Alvin Kamara nur vier Yards erzielte, musste Kicker Blake Grupe ran. Sein Versuch aus 40 Yards flog aber rechts neben die Goal Posts.
Der erste Drive von Mac Jones endete schnell, denn keiner seiner drei Pässe fand einen Abnehmer. Nach einem Punt der Saints machte er es im zweiten Drive aber besser: Sein sechster Pass fing Richard Pearsall für einen neuen First Down. Gemeinsam mit Running Back Christian McCaffrey marschierte er das Feld herunter und bediente schließlich Tight End Luke Farrell für den ersten Touchdown der Partie. Der neue Kicker Eddy Pineiro verschoss aber den PAT.
Während die Saints wieder ohne neuen First Down vom Feld mussten, hatten die Gäste nun ihren Rhythmus gefunden. Zwar reichte es nicht für den nächsten TD, aber Pineiro versenkte ein Field Goal aus 44 Yards Entfernung. Nach je einem Punt von beiden Teams verkürzten die Gastgeber den Rückstand. Nach 84 Yards jubelte Tight End Juwan Johnson über den Touchdown, der trotz eines Reviews Bestand hatte.
Doch trotz nur noch 1:10 Minuten verbleibender Spielzeit in der ersten Hälfte antworteten die 49ers noch: Jauan Jennigs, McCaffrey, Kendrick Bourne und Jake Tonges wurden mustergültig von Jones bediente, der mit einem sehenswerten Pass auf McCaffrey über seinen zweiten Touchdown jubeln durfte. Somit ging es mit 16:7 in die Pause.
Nach der Pause erlaubte sich Jones einen der wenigen Fehler: Bei einem Sack von Chris Rumph wurde ihm der Ball aus der Hand geschlagen, sodass Demario Davis den Ball erobern konnte. Die gute Feldposition wusste Rattler zu nutzen. Er bediente zunächst Johnson für einen 15-Yard-Raumgewinn, ehe Shaheed letztlich aus drei Yards Entfernung den Touchdown erzielte.
Danach lief es für die 49ers offensiv wieder etwas besser, allerdings wurde Tight End Tonges dann zwei Yards vor der Frist-Down-Markierung gestoppt. Pineiro traf aber aus 46 Yards. Der Defense gelang im nächsten Drive dann der Ballgewinn. Nach einer Challenge von Head Coach Kyle Shanahan entschieden die Referees, dass Kamara, der auf 99 Rushing Yards kam, nicht am Boden war, sodass der Fumble von Fred Warner zählte.
Diesen Turnover nutzten ihren Teamkollegen eiskalt aus: Jones, der am Ende auf 26/39 für 239 Yards und drei Touchdowns kam, bediente Jennings, der die fehlenden 42 Yards zurücklegte. Die Saints konterten jedoch im nächsten Drive. Rattler bediente zwar Devaughn Vele für den TD, doch der Drive dauerte satte sechs Minuten.
Zwar bekamen die Gastgeber den Ball schnell wieder zurück, doch Nick Bosa gelang bei 3rd&6 der Sack, sodass die Saints ebenfalls punten mussten. Wieder gelang Jones aber kein First Down, sodass bei noch etwas mehr als zweieinhalb Minuten auf der Uhr alles möglich war. Rattler, der 25 von 34 Pässen für 207 Yards und drei Touchdowns anbrachte, kam bis an die eigene 42-Yard-Linie, stand aber bei 4th&1. Doch statt den neuen First Down zu erzielen, kam Bryce Huff durch und schlug den Ball aus den Händen des Saints-Quarterbacks.