21.09.2025
Albtraum für die Bengals
Die Minnesota Vikings haben ihr Auswärtsspiel bei den Cincinnati Bengals mit 48:10 gewonnen. Während Ersatz-Quarterback Carson Wentz solide auftrat, avancierte Cornerback Isaiah Rodgers zur dominierenden Figur des Abends. Für die Bengals setzte es ohne Joe Burrow eine herbe Abreibung. Burrow-Backup Jake Browning fand kaum ins Spiel und wurde von der Vikings-Defense überrollt.

+++KOPIE++++
Schon der erste Drive deutete an, wie der Abend verlaufen würde: Carson Wentz führte Minnesota übers Feld und fand Tight End Josh Oliver frei in der Endzone - 7:0. Auf der Gegenseite war Jake Browning direkt unsicher. Ein erster beinahe-Intercepted Pass leitete einen wackligen Auftritt ein. Kurz darauf folgte der erste Nackenschlag: Isaiah Rodgers fing einen Ball ab und returnierte ihn spektakulär über 87 Yards zum Pick-Six - 14:0.
Die Bengals-Offense stand permanent unter Druck. Andrew Van Ginkel sackte Browning früh, das Laufspiel mit Chase Brown kam überhaupt nicht in Gang. Auch wenn Minnesota in der Offense selbst nicht glänzte, hielt die Defense die Kontrolle fest in der Hand. Nach einem Field Goal von Will Reichard zum 17:0 verkürzte Cincinnati immerhin durch Kicker Evan McPherson auf 17:3 - die einzigen Punkte der ersten Halbzeit.
Es blieb das Spiel des Isaiah Rodgers. Im zweiten Viertel schlug er erneut zu: Nach einem Catch von Vikings-Tight-End Tant schlug Rodgers den Ball frei, nahm ihn selbst auf und trug ihn 66 Yards zum Touchdown zurück - sein zweiter des Abends. Kurze Zeit später erhöhte Running Back Jordan Mason nach einem Big Play von Justin Jefferson auf 31:3. Als die Bengals Sekunden vor der Pause den nächsten Fumble verloren, setzte Reichard mit einem 62-Yard-Field Goal das nächste Highlight - 34:3 zur Halbzeit.
Auch in Hälfte zwei änderte sich das Bild nicht. Wieder stand Browning sofort unter Druck und wurde von Van Ginkel zu Boden gebracht. Dann zeigte erstmals auch die Offense der Vikings Konstanz: Jalen Nailor und Brandon Powell sorgten für Raumgewinn, ehe Wentz Tight End T.J. Hockenson in Szene setzte. Nach seinem Kreuzbandriss erzielte dieser sein erstes Comeback-Touchdown - 48:3. Zuvor hatte Mason bereits seinen zweiten Score markiert.
Für Cincinnati wurde es ein Abend zum Vergessen. Browning warf im dritten Viertel seine zweite Interception, diesmal auf Safety Josh Metellus. Die Vikings-Offense nutzte auch diesen Fehler eiskalt aus. Mit Dalton Risner fiel zudem ein wichtiger Guard verletzt aus. Erst im Schlussviertel konnten die Bengals Ergebniskosmetik betreiben: Veteran-Tight-End Drew Sample fing einen Pass von Browning zum 10:48-Endstand.

Carson Wentz lieferte ein abgeklärtes Spiel ab: 14 von 20 Pässen, 173 Yards, 2 Touchdowns. Running Back Jordan Mason steuerte neben starken Läufen zwei Scores bei. Star-Receiver Justin Jefferson blieb zwar vergleichsweise blass, setzte aber wichtige Akzente. Herausragend war jedoch Isaiah Rodgers, der mit zwei Defensive-Touchdowns, und einem Forced Fumble die Partie praktisch im Alleingang entschied.
Jake Browning kam bei Cincinnati auf 19 von 27 Pässen für 140 Yards, einen Touchdown und zwei Interceptions - dazu musste er drei Sacks hinnehmen. Abgesehen von Jamarr Chase, der spät noch einige Yards sammelte, blieb die Offense blass.
mhh