17.11.2025
Playoffs in Gefahr
Nach der knappen 19:22-Niederlage gegen die Broncos zieht Patrick Mahomes eine schonungslose Bilanz und sieht sich selbst als Hauptursache für die Schwankungen seines Teams.

Seine klaren Worte verdeutlichen, dass er die Verantwortung nicht scheut: Für Mahomes ist es kein abstraktes Problem, sondern eine persönliche Aufgabe, die Chiefs wieder stabiler zu machen.
Mahomes wirkte nach dem Spiel bedrückt - und übernahm rasch die Führung in der Fehleranalyse. "Wir sind sehr talentiert und haben viele großartige Spieler, aber es geht darum, konsequenter zu sein", sagte er.
Direkt danach setzte er nach: "Ich denke, es fängt bei mir an." In seinen Augen sei Inkonstanz keine kollektive Schwäche, sondern ein Problem, das auf sein eigenes Spiel zurückzuführen ist.
Der Quarterback erklärte, dass es Phasen gebe, in denen alles "flutsche": er warfe präzise, die Offense bewege sich mühelos über das Feld. Gleichzeitig gebe es aber auch Situationen, in denen er Würfe verpasste oder falsche Entscheidungen bei der Pass-Protektion treffe und genau in solchen Momenten gerate die gesamte Offensive ins Stocken.
Gegen die Broncos kam Mahomes nie wirklich in Tritt. Gleich in der ersten Angriffserie verpasste er zwei tiefe Pässe, obwohl seine Receiver offen standen. Über Xavier Worthy sagte er später: "Ich muss diesen Wurf einfach machen … ich wusste, dass er eine Chance hat, aber ich muss ihm diese Chance geben." Der Versuch endete über dem Ziel - ein Moment, der symptomatisch wirkte.
Trotz des Rückschlags zeigt sich Mahomes entschlossen: Er wolle aus der Niederlage lernen. Mit Blick auf das kommende Spiel, in dem ein starker Gegner wartet, machte er deutlich, dass es nicht nur darum geht, sich wieder ins Rennen um den AFC-West-Titel zu begeben, sondern vor allem darum, im Playoff-Kampf zurückzufinden. "Wir müssen von dieser Partie so viel wie möglich mitnehmen", sagte er, "denn es gibt keinen leichten Weg zurück."
nkr