22.12.2025
Wurde der Steelers-Receiver beleidigt?
Die Pittsburgh Steelers müssen vorübergehend auf D.K. Metcalf verzichten. Der oft mit hitzigem Gemüt auffallende Wide Receiver wird von der NFL für seinen Schlag gegen einen Fan hart bestraft. Derweil gibt es zwei verschiedene Versionen, was dort passiert sein soll.

Bitterer Rückschlag für die Pittsburgh Steelers: D.K. Metcalf ist von der NFL für zwei Spiele gesperrt worden, das gab die Liga am Montag bekannt.
Auslöser für seine Sperre ist ein Vorfall aus dem Spiel gegen die Detroit Lions. Nach einer Auseinandersetzung mit einem Lions-Fan schlug er diesem ins Gesicht.
"Metcalfs Verhalten verstößt gegen die Richtlinien der Liga, die besagen, dass Spieler an Spieltagen zu keiner Zeit die Tribünen betreten oder Fans anderweitig konfrontieren dürfen", heißt es in einer Mitteilung der NFL. "Und wenn ein Spieler unnötigen Körperkontakt mit einem Fan herstellt, was unsportliches Verhalten darstellt oder Probleme bei der Kontrolle der Zuschauermenge und/oder Verletzungsrisiken mit sich bringt, wird er zur Verantwortung gezogen."
Dadurch wird Metcalf in der regulären Saison nicht mehr zum Einsatz kommen, sondern könnte erst in den Playoffs wieder eingesetzt werden. Die Steelers stehen derzeit auf dem ersten Platz in der AFC North und haben somit gute Chancen auf einen Platz in der Endrunde im Januar 2026.
Derweil gibt es noch Unklarheit, warum es zu der Auseinandersetzung gekommen ist. So berichtet NFL-Insider Tom Pelissero, dass Metcalf den Fan, der laut einem Bericht von der Detroit Free Press Ryan Kennedy heißt, bereits bei seinen vergangenen beiden Gastspielen in Detroit dem Ordnungsdienst gemeldet hatte.
Zudem soll Kennedy die Mutter des Steelers-Receivers beleidigt haben, auch rassistische Worte gegenüber des Athleten selbst sollen gefallen sein. "Diese Vorwürfe sind absolut falsch", erklärt die Anwaltsfirma, die Kennedy vertritt, in einem Statement an ESPN. Demnach streitet der Lions-Fan kategorisch ab, "das 'N-Wort', das 'C-Wort' oder jede andere rassistische, frauenfeindliche oder hasserfüllte Sprache während des Vorfalls" benutzt zu haben.
Laut seiner Ausführung habe er Metcalf lediglich bei seinem kompletten Namen, DeKaylin Zecharius Metcalf, genannt. "Dann hat er mich gegriffen und mein Shirt zerrissen", erklärte Kennedy der Detroit Free Pass. "Ich war ein bisschen schockiert."
smu