14.01.2026
NFL Hiring Cycle 2026
Nach dem Ende der NFL-Saison beginnt für viele Teams die entscheidende Phase der Neuorientierung. Der Hiring Cycle 2026 bringt Bewegung auf den wichtigsten Führungspositionen der Liga - von Head Coaches über General Manager bis hin zu zentralen Coordinator-Rollen.

Während einige Franchises bewusst auf Stabilität setzen, reagieren andere mit tiefgreifenden personellen Einschnitten. Entlassungen, Beförderungen und laufende Interviewprozesse zeigen, wie unterschiedlich die Organisationen ihre sportliche Zukunft gestalten.
Die Cardinals halten an General Manager Monti Ossenfort fest. Trotz sportlicher Rückschläge bleibt er der zentrale Entscheidungsträger und verantwortet sowohl die strategische Neuausrichtung als auch die Suche nach einem neuen Head Coach.
Atlanta stellte sich auf Führungsebene neu auf und installierte Franchise-Ikone Matt Ryan als President of Football. In dieser Rolle soll er die langfristige sportliche Strategie bestimmen. Parallel führen die Falcons Gespräche mit mehreren Coaching-Kandidaten für offene Positionen.
In Baltimore endete eine der längsten Trainer-Ären der Liga. Die Ravens trennten sich nach 18 Jahren von Head Coach John Harbaugh und leiteten einen umfassenden Suchprozess ein, um eine neue sportliche Identität zu definieren.
Die Bengals setzen weiterhin auf Kontinuität. Head Coach Zac Taylor bleibt ebenso im Amt wie Director of Player Personnel Duke Tobin. Die Franchise vertraut auf den eingeschlagenen Kurs und verzichtet auf strukturelle Veränderungen.
Cleveland nahm Anpassungen im Trainerstab vor, Kevin Stefanski wurde nach sechs Saisons entlassen. Die Browns führen Interviews mit internen und externen Kandidaten, um ihre sportliche Führung perspektivisch neu auszurichten.
Die Cowboys trennten sich nach nur einer Saison von Defensive Coordinator Matt Eberflus. In der Folge startete Dallas einen Interviewprozess, um die Defensive neu zu strukturieren und konzeptionell weiterzuentwickeln.
Bei den Colts bleibt die sportliche Führung unverändert. Head Coach Shane Steichen und General Manager Chris Ballard genießen weiterhin das Vertrauen der Organisation und sollen die nächste Entwicklungsstufe des Teams einleiten.
Die Chargers trennten sich von Offensive Coordinator Greg Roman. Der Fokus liegt nun auf einer Neubesetzung, die das Offensivkonzept besser auf das vorhandene Spielermaterial abstimmen soll.
In Miami kam es zu einem umfassenden Umbruch. Head Coach Mike McDaniel wurde nach vier Jahren entlassen, während Jon-Eric Sullivan die Rolle des General Managers übernahm. Die Dolphins stehen vor einem kompletten Neustart auf sportlicher Führungsebene.
Die Giants bestätigten General Manager Joe Schoen trotz sportlicher Probleme im Amt. Parallel dazu läuft die Suche nach einem neuen Head Coach, der den anstehenden Umbruch begleiten soll.
Washington setzte auf interne Entwicklung und beförderte David Blough zum Offensive Coordinator. Gleichzeitig trennte sich die Franchise von Defensive Coordinator Joe Whitt Jr., um strukturelle Anpassungen im Trainerstab vorzunehmen.
Tampa Bay setzt auf Kontinuität an der Spitze. Head Coach Todd Bowles bleibt im Amt, auch wenn es Veränderungen auf Coordinator-Ebene gab, Josh Grizzerd musste nach nur einer Saison als Offensive Coordinator wieder gehen. Die Buccaneers wollen gezielt nachjustieren, ohne die Führungsstruktur zu verändern.
>> Nach der siebten Playoff-Niederlage am Stück: Tomlin tritt als Steelers-Coach zurück
>> Ende einer Ära: Wie geht es weiter für Tomlin und die Steelers?
>> Logische Entscheidung: Patullo nicht mehr Offensive Coordinator der Eagles
>> Ist Harbaugh zu den Giants ein perfektes Match?
>> Schlagzeilen aus der NFL
nkr