30.07.2026
Erneute Probleme im Knie
Die Verletzungssorgen bei den San Francisco 49ers reißen nicht ab. Wide Receiver Ricky Pearsall musste nach nur drei Trainingseinheiten im Trainingslager pausieren, nachdem sein bereits angeschlagenes rechtes Knie erneut angeschwollen war. Die Verantwortlichen räumen inzwischen offen ein, dass die Situation Anlass zur Sorge gibt.

Betroffen ist erneut das hintere Kreuzband (PCL) im rechten Knie - dieselbe Verletzung, die Pearsall bereits in der vergangenen Saison über weite Strecken außer Gefecht gesetzt hatte. Die 49ers prüfen nun sämtliche Optionen, darunter offenbar auch einen operativen Eingriff.
Pearsall hatte sich die Verletzung ursprünglich Ende September im Spiel gegen die Jacksonville Jaguars zugezogen. Danach verpasste der Receiver sechs Partien, kehrte zwischenzeitlich zurück und musste aufgrund weiterer Beschwerden erneut pausieren.
Nun ist das Knie bereits zu Beginn des Training Camps wieder angeschwollen. Die Verantwortlichen machen keinen Hehl daraus, dass die Lage ernst genommen wird.
Die 49ers erklärten, man habe "Sorge" wegen des erneuten Rückschlags und "prüfe alle Optionen" für die weitere Behandlung, einschließlich möglicher operativer Lösungen.
Der Zeitpunkt könnte für San Francisco kaum ungünstiger sein. Neben Pearsall fehlte am Mittwoch auch Christian Kirk, der mit einer Wadenverletzung zu kämpfen hat. Damit musste die Offense gleich auf zwei ihrer voraussichtlichen Top-Receiver verzichten.
Davon profitieren aktuell Spieler wie Demarcus Robinson, Jordan Watkins, Jacob Cowing und Rookie De'Zhaun Stribling, die zusätzliche Einsatzzeit im Training erhalten.
Offensive Coordinator Klay Kubiak zeigte sich mit der Entwicklung der Gruppe zufrieden. "Sie werden immer besser. Ich sehe bei allen große Fortschritte. Die Jungs kommen jeden Tag mit der richtigen Einstellung aufs Feld, kennen ihre Aufgaben, arbeiten hart und treten in den Wettbewerb. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich diese Receiver-Gruppe in den kommenden Wochen entwickelt. Auf dieser Position haben wir einen echten Konkurrenzkampf und ich freue mich darauf zu sehen, wohin das führt."
nkr