14.01.2017
Die Fanseele in San Diego kocht
Fans der San Diego Chargers haben wütend gegen den Umzug des ihres Teams nach Los Angeles protestiert und ihre Fanartikel vor der Zentrale des Vereins verbrannt. Unter anderem landeten Trikots, Jacken, Mützen, Socken, Poster und Kaffeebecher auf einem Haufen, der angezündet wurde.
Der Grund der Fanwut liegt auf der Hand: Klubbesitzer Dean Spanos hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass die Chargers zur kommenden Saison nach 56 Jahren von San Diego in ihre alte Heimat Los Angeles zurückkehren werden. Die Mannschaft hatte 1960/61 bereits in L.A. gespielt, dann erfolgte der Wechsel ins 200 Kilometer entfernte San Diego.
Auch für ihr neues Logo ernteten die Verantwortlichen der Chargers Kritik. Bei Twitter wurde der Entwurf ins Lächerliche gezogen, unter anderem wegen seiner Ähnlichkeit zum Logo des Baseball-Teams LA Dodgers.
Dass die Fanseele kocht, kann NFL-Boss Roger Goodell verstehen: "Ein Umzug ist immer schmerzhaft für die Teams und die Gemeinden. Vor allem aber für Fans, und die Fans in San Diego haben die Chargers mehr als 50 Jahre loyal unterstützt."
mag/sid