30.11.2018
NFL, Week 13: Cowboys bleiben NFC-East-Spitzenreiter
Die Dallas Cowboys bleiben auch nach Week 13 Spitzenreiter der NFC East. Der 13:10-Sieg gegen die favorisierten New Orleans Saints hielt jedoch zahlreiche Fehler bereit - auf beiden Seiten.
Nach drei Siegen in Serie gingen die Dallas Cowboys mit breiter Brust in das Thursday-Night-Game gegen die New Orleans Saints, die zuvor sogar zehn Spiele am Stück für sich entschieden hatten. Die Texaner legten gut los, mussten sich nach einem langen Auftakt-Drive aber mit einem Field Goal begnügen. Weil die Defense - wie fast im gesamten Spiel - voll da war, bekam Quarterback Dak Prescott den Ball schnell zurück. Es folgte - nach einem zwischenzeitlichen Punt - ein 16-Yards-Touchdown-Catch-and-Run von Running Back Ezekiel Elliott zum 10:0 für Dallas.
Die zu Recht so hoch gelobte Offense der Saints kam überhaupt nicht rein, Quarterback Drew Brees wurde früh unter Druck gesetzt. So machte es den Cowboys auch nichts aus, dass Receiver Amari Cooper den Ball in der eigenen Hälfte fumblete und New Orleans ihn sich schnappte. Denn: Bei 4th & Goal wurde Saints-Running-Back Alvin Kamara vor der Endzone gestoppt, die Gäste blieben ohne Punkt. Dallas legte vor der Halbzeit noch ein Field Goal nach.
Nach der Pause wachte der NFC-South-Spitzenreiter allmählich auf, begann den zweiten Abschnitt mit einem Field Goal zum 3:13 und legte kurz darauf den ersten Touchdown drauf - auch weil dieser durch gleich vier Strafen gegen die Cowboys-Defense begünstigt wurde. Besonders bitter: Beim Punt der Saints war Randy Gregory in den Punter gerannt und hatte New Orleans damit das neue First Down geschenkt. Brees nutzte es aus und fand Keith Kirkwood für 30 Yards in der Endzone.
Es blieb ein Defense- und fehlerlastiges Spiel. Auf der einen Seite fumblete Prescott den Ball nach einem 14-Plays-Drive kurz vor der Endzone, auf der anderen beendete Brees das Spiel mit einer vermeidbaren Interception in die Arme von Cowboys-Cornerback Jourdan Lewis - und damit auch die Siegesserie der Saints.
Dallas bleibt mit einer 7:5-Bilanz Primus der NFC East vor Washington (6:5) und Philadelphia (5:6), während New Orleans (10:2) im Süden trotz der Niederlage alles im Griff hat.
mkr