09.02.2019
31 von 32 NFL-Teams werden in England vorstellig
Vor einigen Wochen hat die National Football League die nächsten Gastspiele in Großbritannien bekanntgegeben. Eine Erkenntnis: Mit den Houston Texans (gegen Jacksonville) wird das 31. von insgesamt 32 Football-Teams in London vorstellig. Lediglich die Green Bay Packers haben sich dann noch nicht außerhalb der USA gezeigt - und das dürfte sich laut Star-Quarterback Aaron Rodgers gerne im Jahr 2020 ändern.
Mit 13 Titeln, darunter vier Super-Bowl-Siege , sind die Green Bay Packers so etwas wie der Football-Rekordmeister in den Vereinigten Staaten - wenngleich die Pittsburgh Steelers oder seit kurzem auch die New England Patriots mit jeweils sechs Super-Bowl-Triumphen in der Neuzeit erfolgreicher sind.
Sicher aber ist: Die Käsestädter erfreuen sich ob ihrer besonderen Geschichte einer großen Beliebtheit - auch außerhalb der USA. Vor allem Quarterbacks wie Brett Favre (1992-2007) und Aaron Rodgers (2008-heute) sorgten und sorgen zusammen mit dem allgemeinen NFL-Aufschwung in Europa für Beachtung.
Da liegt es eigentlich nahe, dass sich "The Pack" eines Tages im Zuge der "London Games"-Serie während der Regular Season außerhalb der gewohnten Gefilde zeigt. Bislang ist das aber noch nicht passiert: Als einziges der insgesamt 32 Teams werden die Packers in diesem Jahr noch keinen Gastauftritt in Englands Hauptstadt haben - stattdessen heißt es Los Angeles Rams vs. Cincinnati Bengals, Tampa Bay Buccaneers vs. Carolina Panthers, Oakland Raiders vs. Chicago Bears und Jacksonville Jaguars vs. Houston Texans .
Zwei der vier London-Spiele sollen im bald fertigen, hochmodernen Stadion von Tottenham Hotspur stattfinden. Die anderen beiden gehen in Wembley über die Bühne.
Im Jahr 2020 solle es dagegen passieren, dass auch Green Bay in London vorstellig wird - zumindest, wenn es nach Star-Quarterback Rodgers geht. Der 35-Jährige, der mit "The Pack" 2010/11 den Super Bowl gewonnen hat, würde es begrüßen, noch innerhalb seiner Laufbahn "auswärts" zu spielen. "A-Rod" teilt diesbezüglich gegenüber "NFL UK" mit: "Ich fände es gut, in London zu spielen. Eventuell klappt es ja 2020. Wir haben unser Interesse daran schon bei der NFL bekundet - auch unser Präsident Mark Murphy." Er findet es vor allem klasse, dass es "dort drüben so viele Fans von uns gibt. Es gibt Packers-Bars in sämtlichen Ländern - Danica (Patrick, Freundin von Rodgers; Anm.d.Red.) war zum Beispiel in Paris in einer."
Allerdings gibt es ein Problem: Die NFL weiß, wie gut Partien mit Beteiligung von Green Bay die heimischen Stadien füllen. Und, so Rodgers: "Niemand möchte ein Heimspiel abgeben, besonders nicht wir, da wir für die nächsten 30 Jahre zu Hause ausverkauft sind."
mag