19.08.2020
Der aktuelle Stand bei den 32 Teams
Am 11. September 2020, genauer gesagt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (2.20 Uhr MESZ), beginnt die 101. NFL-Saison. Doch weil die Corona-Fallzahlen in den USA weiterhin nicht in den Griff bekommen werden, ist nicht klar, ob - und falls doch wie viele - Fans überhaupt in die 30 Stadien gelassen werden. Ein Überblick ...

Was bislang bekannt ist: Der US-Bundesstaat New York hat im vergangenen Monat bereits eine Richtlinie veröffentlicht, die Fans nicht nur das Betreten von Live-Sport-Events untersagt - sondern auch das beliebte Tailgating in der Nähe solcher Veranstaltungen (Parkplatztreffen). Außerdem steht es den Dauerkarteninhabern frei zu, komplett auf die Saison 2020/21 zu verzichten. Für diejenigen, die das nicht tun, sollen zuallererst Plätze - falls erlaubt - zur Verfügung gestellt werden.
Was bislang bekannt ist: Die Fins haben noch nicht offiziell entschieden, wie es in der kommenden Saison aussehen wird, aussehen kann. Miamis CEO Tom Garfinkel hat allerdings schon einmal angedeutet, dass im besten Fall wohl nur so um die 15.000 Zuschauer zugelassen werden könnten - bei vollem Programm mit Abstand, Masken, bargeldlosem Zahlungsverkehr. Die Möglichkeit des Verzichts für Dauerkarteninhaber besteht ebenfalls, bei voller Garantie für die Spielzeit 2021/22.
Was bislang bekannt ist: Die Pats haben sich bereits darauf verständigt, mindestens im gesamten September bei Heimspielen keine Fans zuzulassen. Das betrifft die Duelle mit den Dolphins (13. September) und Raiders (27. September). Darüber hinaus hoffen die Offiziellen, dass im Verlauf der Regular Season mehr möglich sein wird.
Was bislang bekannt ist: Keinerlei Zuschauer sind zugelassen - sowohl für Spiel der Jets als auch der New York Giants, die in der NFC East ansässig sind und sich das Stadion in East Rutherford/New Jersey teilen. Laut Phil Murphy, dem Gouverneur von New Jersey, gibt es aber vielleicht im weiteren Verlauf etwas Spielraum - ganz wie das Virusgeschehen eben weiter verlaufen wird.
Was bislang bekannt ist: Bis zu 7500 Zuschauer sollen die Möglichkeit haben, die Spiele live im Stadion mitzuverfolgen. Ursprünglich hat es sogar die Idee von 14.000 Fans gegeben, was inzwischen aber schon verworfen worden ist.
Was bislang bekannt ist: Fans mit Saisontickets haben die Möglichkeit, auf ihr Recht für diese Saison zu verzichten - und ihre Garantien auf 2021/22 zu übertragen. Ansonsten wird gewartet, was Regelungen der Politik eventuell erlauben. In jedem Fall soll dann aber auf Social Distancing inklusive Masken geachtet werden. Tailgating ist verboten.
Was bislang bekannt ist: Ohios Gouverneur Mike DeWine hat jüngst betont, dass es noch immer "zu früh" sei, um Entscheidungen zu treffen. Es ist also unsicher, wie genau verfahren oder besser geplant wird.
Was bislang bekannt ist: "Steel City" plant nach wie vor damit, zumindest einen gewissen Teil Fans zuzulassen. In welcher Größenordnung, ist allerdings noch nicht durchgesickert. Weil andere Ticketinhaber zuletzt aber von Stornierungen informiert wurden, ist sicher: Sollte es Zuschauer geben dürfen, werden das vornehmlich die mit trauen Anhänger mit Dauerkarten sein.
Was bislang bekannt ist: Beim ersten Heimspiel gegen di Baltimore Ravens am 20. September wird es schon einmal keine Fans geben. Alles weitere würde man im weiteren Verlauf sehen, zumal aktuell "die Corona-Welle ein hohes Bedrohungs-Level" aufweist.
Was bislang bekannt ist: Das Franchise hat offiziell mitgeteilt, dass maximal 25 Prozent zugelassen werden. Zwei Pakete werden dabei verfolgt und den Fans zur Auswahl gestellt, damit möglichst viele Anhänger Spiele anschauen könnten: Paket A beinhaltet die Heimspiele gegen Minnesota, Baltimore, Houston und Tennessee - Paket B beinhaltet die Heimspiele New York Jets, Cincinnati, Green Bay und Jacksonville.
Was bislang bekannt ist: Hier sollen ebenfalls im besten Fall bei allen acht Heimspiele 25 Prozent der Zuschauer eingelassen werden. Das wären 16.791 gefüllte Plätze. Alles weitere müsse man sehen anhand der Corona-Entwicklungen.
Was bislang bekannt ist: Zum Auftakt geht es für das Team um Quarterback Ryan Tannehill und Walzmaschine Derrick Henry gegen die Jaguars - und zwar in Form eines Geisterspiels. Das hat Nashvilles Bürgermeister John Cooper bestimmt. Alles weitere wird dann wieder neu entschieden.
Was bislang bekannt ist: Teampräsident Joe Ellis hat jüngst gesagt, dass bislang noch keine Entscheidung getroffen worden ist, ob zumindest ein Teil Fans zugelassen werden soll. Man stehe in Kontakt mit den Entscheidungsträgern und beoachte darüber hinaus, wie es Nachbarstaaten handhaben.
Was bislang bekannt ist: Der amtierende Super-Bowl-Sieger will Tickets für Heimspiele anbieten und insgesamt etwa 16.000 Zuschauer zulassen. Eine Steigerung werde man im Anschluss anhand der künftigen Infektionszahlenveränderungen prüfen.
Was bislang bekannt ist: Nach dem Umzug aus Oakland wird es die erste Saison der Raiders in ihrer neuen Heimstätte im Spielerparadies Las Vegas sein. Doch mit wie vielen Fans? Besitzer Mark Davis geht von keinen aus, sein Gefühl hat er den treuen Dauerkartenanbietern bereits per Mail mitgeteilt. Es sieht also ganz danach aus, als würden im 1,9 Milliarden US-Dollar teuren Bauwerk am Las Vegas Strip kein Zuschauer zugegen sein im Jahr 2021.

Was bislang bekannt ist: Auch die Chargers teilen sich ab der kommenden Saison mit den Rams aus der NFC West einen neuen Prachtbau. Ein detaillierter Plan ist bislang nicht an die Öffentlichkeit gekommen, es wird aber vermutet, dass 15.000 Fans zugelassen werden dürften.
Was bislang bekannt ist: Zuschauer sollen das hochmoderne Stadion in Arlington/Texas betreten können. In welcher Größenordnung? Zumindest schon einmal weniger als 50 Prozent, so Greg Abbott (Gouverneur von Texas). Außerdem soll Maskenpflicht genauso wie Social Distancing herrschen.
Was bislang bekannt ist: Keinerlei Zuschauer sind zugelassen - sowohl für Spiel der Giants als auch der New York Jets, die in der AFC East ansässig sind und sich das Stadion in East Rutherford/New Jersey teilen. Laut Phil Murphy, dem Gouverneur von New Jersey, gibt es aber vielleicht im weiteren Verlauf etwas Spielraum - ganz wie das Virusgeschehen eben weiter verlaufen wird.
Was bislang bekannt ist: Aktuell untersagt die Stadt Philly noch immer Freiluftaktivitäten oder -veranstaltungen mit über 50 Menschen. Das bedeutet auch, dass Fans bislang keine Chance auf Zutritt im Stadion haben werden. Man werde die Situation rund um die Coronavirus-Pandemie aber beobachten.
Was bislang bekannt ist: Das Team mit Übergangsnamen und dem ersten schwarzen Präsident der NFL-Geschichte wird die gesamte Saison auf Fans verzichten. Das hat Besitzer Dan Synder bereits schweren Herzens mitgeteilt. Die Unvorhersehbarkeit bezüglich der Corona-Krise lasse ihm einfach keine andere Wahl. Dauerkarteninhaber können sich entscheiden, ob sie einen Betrag ausgezahlt bekommen oder ihre Ansprüche einfach mit auf die Saison 2021/22 übertragen lassen.
Was bislang bekannt ist: Weil die Stadt Zuschauer untersagt, haben die Bears verkündet, die Regular Season komplett mit Geisterspielen zu veranstalten. Sollte sich etwas vonseiten der Politik ändern, könne man aber reagieren.
Was bislang bekannt ist: Das Franchise wartet laut eigener Aussage noch auf eine offizielle Regelung vom US-Bundesstaat Michigan. Es sieht eher nach Geisterspielen aus.
Was bislang bekannt ist: Für die ersten beiden Heimspiele gegen Detroit (20. September) und Atlanta (6. Oktober) werden in jedem Fall kein Fans zugegen sein. Wie es dann am 1. November gegen Minnesota aussieht aussieht, ist noch nicht bekannt. "Wir sind voller Hoffnung, dass wir während der Saison noch Fans einlassen dürfen", so Packers-Präsident Mark Murphy.

Was bislang bekannt ist: Die Vikes haben noch keinen detaillierten Plan veröffentlicht, wie es aussehen soll. In jedem Fall wird aber bei Erlaubnis ein "signifikanter Teil der möglichen Kapazität" reduziert werden.
Was bislang bekannt ist: Anfangs hat das Team mit 10.000 oder gar 20.000 Zuschaurn geplant, inzwischen hat man sich aber auf Geisterspiele im September festgelegt. Das betrifft schon mal die Duelle mit Seattle (13. September) und den Bears (27. September).
Was bislang bekannt ist: Ein offizielles Statement steht noch aus, Besitzer David Tepper hat allerdings schon durcksickern lassen, dass er selbst von Heimspielen voller Geisterspiele ausgeht.
Was bislang bekannt ist: Zum Auftakt der Regular Season messen sich die Saints mit den Tampa Bay Buccaneers um die beiden Star-Neuzugänge Tom Brady und Rob Gronkowski - allerdings ohne Fans. Darüber hinaus hoffe man auf klare Richtlinien, an die man sich stets anpassen könne.
Was bislang bekannt ist: Die Bucs wollen weiterhin Fans zulassen für die kommenden Heimspiele 2020, allerdings haben sie sich noch auf keine Höchstzahl geeinigt. Dauerkarteninhaber haben in jedem Fall die Möglichkeit, zu verzichten - und haben außerdem dann Vorrecht für 2021/22.
Was bislang bekannt ist: "Es ist nicht klar, wie viele - und ob überhaupt - Fans zugelassen werden können", so ein Statement der Cards an ihre Anhänger. Ein klarer Plan, eine klare Ansage ist darüber hinaus noch nicht bekannt.
Was bislang bekannt ist: Die Rams teilen sich ab der kommenden Saison mit den Chargers aus der AFC West einen neuen Prachtbau. Ein detaillierter Plan ist bislang nicht an die Öffentlichkeit gekommen, es wird aber vermutet, dass 15.000 Fans zugelassen werden dürften.
Was bislang bekannt ist: Der Bundesstaat Kalifornien geht strikt gegen die Coronavirus-Pandemie vor. Es ist deswegen schwer vorstellbar, dass viele Fans der Niners bei Duellen live vor Ort sein werden - obwohl es noch keine offizielle Mitteilung gibt. Eventuell winken Geisterspiele.
Was bislang bekannt ist: Die Hawks haben bis dato keine Idee bekanntgeben, ob oder in welchem Rahmen Fans zugelassen werden könnten. Alles deutet aber auf eine deutliche Reduzierung gemessen an der möglichen Kapazität hin. Dauerkarteninhaber steht es außerdem frei, für 2020/21 abzusagen und ihre Ansprüche auf nächste Saison zu übertragen.
mag