11.09.2020
Klarer Sieg gegen Houston
Die Kansas City Chiefs haben zum Auftakt der neuen NFL-Saison da aufgehört, wo sie die letzte beendet hatten. Besonders Patrick Mahomes.

17.000 Fans waren im Arrowhead Stadium zugelassen, um dem Super-Bowl-Champion beim Start in die 101. Saison die Daumen zu drücken. Für Aufsehen sorgten diese Anhänger allerdings gleich vor Spielbeginn, als bei der Anti-Rassismus-Kampagne der Teams Buhrufe zu hören waren.
Nach dem Kickoff brauchten sowohl die Texans als auch die Chiefs kurz, um reinzukommen, ehe Houston nach einem 80-Yard-Drive in Person von Running Back David Johnson in Führung ging. Super-Bowl-MVP Patrick Mahomes, der in der Offseason einen Zehnjahresvertrag unterschrieben hat, antwortete prompt mit einem Touchdown-Pass auf Tight End Travis Kelce zum Ausgleich.
Für die Texans war es ein Wirkungstreffer, denn danach dominierte Kansas City die Partie und die Uhr nach Belieben. Die Mischung aus dem gewohnt starken Pass- und dem durch Rookie Clyde Edwards-Helaire belebten Laufspiel war für Houston schwer zu verteidigen, die Folge der nächste Touchdown der Chiefs durch Sammy Watkins. Nach einem Field Goal durch Harrison Butker vor der Halbzeit machte Edwards-Helaire mit einem 27-Yard-Touchdown-Lauf nach der Pause fast schon den Deckel drauf, weil Texans-Quarterback Deshaun Watson die Unterstützung fehlte.
Mit seinem dritten Touchdown-Pass zu Beginn des Schlussviertels (dieses Mal auf Tyreek Hill) sorgte Mahomes, der insgesamt für 211 Yards warf und größtenteils fehlerfrei agierte, für die endgültige Entscheidung.
Houston gelangen noch zwei Trost-Touchdowns, am Ende stand für den Titelverteidiger jedoch ein ungefährdeter 34:20-Sieg.
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mkr