09.10.2021
Erste Entscheidung steht bevor
Wie das "NFL Network" mitgeteilt hat, soll am kommenden Dienstag eine Shortlist mit drei potenziellen NFL-Heimstädten aus Deutschland veröffentlicht werden. Im Dezember steht dann der Ausrichter fest.

Die Entscheidung für ein Spiel der National Football League (NFL) in Deutschland rückt näher. Laut dem ligaeigenen TV- und Streaming-Kanal "NFL Network" soll am Dienstag bekannt gegeben werden, welche drei Städte auf der Shortlist der potenziellen Gastgeber stehen. Seit geraumer Zeit werden hierfür vor allem die Münchner Allianz-Arena (Heimstätte des FC Bayern) oder auch das Berliner Olympiastadion, wo Hertha BSC in der Bundesliga Spiele absolviert, gehandelt.
Möglichst noch 2022, spätestens jedoch 2023, soll dann auch schon erstmals ein Match der Regular Season auf deutschem Boden stattfinden, weil der deutsche Markt für die NFL eines der größten und wichtigsten Gebiete für eine weitere Ausbreitung darstellt. Die Entscheidung für einen Standort, der fortan die deutsche Heimat der NFL sein soll, fällt im Dezember.
Die Liga hat sich mehreren (US-)Medienberichten zufolge verpflichtet, weiterhin mehrere Spiele pro Jahr nach London zu vergeben, wo am Sonntag die New York Jets im Stadion von Tottenham Hotspur auf die Atlanta Falcons treffen, eine Woche später duellieren sich dort die Jacksonville Jaguars und die Miami Dolphins. Auch das Wembley-Stadion ist eine "NFL-Heimstätte". Ein reguläres Match soll außerdem stets in Mexiko-Stadt stattfinden, ein weiteres eben in Deutschland.
Jedes der 32 Teams aus dem großen American Football soll innerhalb von acht Jahren mindestens ein Spiel außerhalb der USA austragen. Seit 2007 ist bereits 28-mal in London und dreimal in Mexiko gespielt worden, 31 Franchises haben sich auch schon mindestens einmal entweder in London oder Mexiko-Stadt gezeigt - am häufigsten die Jacksonville Jaguars (7) sowie die Oakland/Las Vegas Raiders (5). Noch gar nicht im Ausland unterwegs gewesen sind die Green Bay Packers.
mag