09.03.2022
Packers-Quarterback bleibt an Bord
Wie am Dienstag durchgesickert ist, bleibt Aaron Rodgers trotz Abwanderungsgerüchten in Green Bay an Bord. Das hat der zum zweiten Mal in Folge zum NFL-MVP gewählte Quarterback selbst bestätigt. Sein Verbleib hat zudem einen anderen Trade der an Rodgers interessierten Broncos ausgelöst - gelöschter Tweet inklusive.

Nachdem am Dienstag die große News bezüglich einer Packers-Vertragsverlängerung für 200 Millionen US-Dollar und eines neuen NFL-Rekordsalärs durchgesickert ist, hat sich wenig später Aaron Rodgers selbst geäußert. Der 38-Jährige hat Dinge klarstellen wollen.
"Ja, ich spiele nächste Saison für die Packers", so der erneut amtierende MVP via Twitter. Die Berichte über einen neuen 200-Millionen-Vertrag seien aber "ungenau", überhaupt habe er in Green Bay gar noch nichts unterschrieben. Dennoch spricht vieles dafür, dass Rodgers seine NFL-Karriere dort beenden wird, wo sie angefangen hat.
Klar ist: Mit dem Deal ist ein erster Dominostein auf dem spannenden Markt für Quarterbacks und viele Free Agents gefallen - und der zweite direkt danach. Da die Denver Broncos Rodgers (38) nicht bekommen haben, haben sie Russell Wilson (33) an Land gezogen. Der Franchise-Player verlässt die Seattle Seahawks nach zehn Jahren für mehrere Draft-Picks, für die Fans der Hawks (die "12") ein Schock, für den TV-Sender "ESPN" einer der "größten Trades in der Geschichte der NFL".
Offiziell ist der Wechsel noch nicht, erst am 16. März ist das möglich. Es wird aber so kommen, dafür spricht allein auch ein bemerkenswerter Tweet der Seahawks selbst mit einem Ausschnitt aus dem Hollywood-Streifen "Cast Away". Darin geht einem Gestrandeten, gespielt von Tom Hanks, ein Volleyball verloren, der "Ansprechpartner" in der Einsamkeit ist und den er wegen des Herstellernamens "Wilson" getauft hat. "Wilson, wo bist du?", ruft der Mann auf einem Floß. Der Eintrag, der vielen Fans Seattles nicht sehr gefallen hat, ist inzwischen gelöscht.
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mag/sid