06.12.2022
Dritte NFL-Station für aussortierten Panthers-Quarterback
Erst am Montag war Baker Mayfield von den Carolina Panthers (4:8) vor die Tür gesetzt worden, einen Tag später schlugen die Los Angeles Rams zu. Kann sich der Quarterback dort bei seiner dritten NFL-Station behaupten?

Fünf von sechs Spielen verloren, Verletzungspausen, Karrieretiefstwert von nur 57,8 Prozent angebrachter Pässe und nur sechs Touchdowns bei sechs Interceptions: Baker Mayfields Zeit in Carolina war nicht von Erfolg gekrönt. Wenig verwunderlich hatten die Panthers deswegen am Montag einen Schlussstrich gezogen und sich von dem First Overall Pick der Cleveland Browns aus dem Jahr 2018 getrennt.
Unter den potenziellen Teams, die den Spielmacher gebrauchen könnten, wurden anfangs auch die San Francisco 49ers (8:4) genannt. Die Kalifornier hatten schließlich erst am Sonntag nach Trey Lance auch ihren zweiten Quarterback in Jimmy Garoppolo (Fußbruch, keine Operation, könnte in sieben, acht Wochen im Optimalfall zurückkehren) verloren. In die NFC West wechselte Mayfield an diesem Dienstag dann auch wirklich - allerdings nicht zum aktuell heißen Super-Bowl-Kandidaten, sondern zum amtierenden Titelträger aus Los Angeles.
Die Rams, mit 3:9 so gut wie ausgeschieden im diesjährigen Play-off-Rennen, schlossen mit der Verpflichtung eine eigene Lücke. Schließlich war erst vor wenigen Tagen vermeldet worden, dass Matthew Stafford (Nackenverletzung) längerfristig pausieren muss.
Laut ESPN-Insider Adam Schefter übernimmt L.A. die noch ausstehenden 1,35 Millionen US-Dollar Gehalt - und könnte Mayfield bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (2.15 Uhr MEZ) beim Duell mit den Las Vegas Raiders zum Start von Week 14 einsetzen. Als Alternativen stünden noch die Backup-Quarterbacks John Wolford und Bryce Perkins parat.
Für Mayfield wird es auf jeden Fall darum gehen, endlich wieder Fuß zu fassen in der National Football League. Denn mit seinen Werten in dieser Saison mit den Panthers steht der 27-jährige einstige Hoffnungsträger der Browns auf Rang 520 von 521 Spielmachern seit 2006. Schlechtere Werte aufgestellt hatte nur im Jahr 2010 ein gewisser Jimmy Clausen - ebenfalls im Trikot der Carolina Panthers.
mag