08.09.2023
Quarterback verlängert in Cincinnati
Kurz vor ihrem Start in die neue NFL-Saison haben die Cincinnati Bengals ihre wichtigste Personalie auf Jahre geklärt und Quarterback Joe Burrow zum bestbezahlten Spieler der NFL gemacht.

Erst Jalen Hurts, dann Lamar Jackson und Justin Herbert, jetzt Burrow: Der nächste lukrative Quarterback-Vertrag hat die Höchstmarke beim Topverdiener der Liga erneut neu gesetzt.
Übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge hat Burrow bei den Bengals für weitere fünf Jahre verlängert und erhält dafür 275 Millionen US-Dollar, von denen 219 Millionen garantiert sind. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 55 Millionen US-Dollar ist Burrow damit der bestbezahlte Profi in der Geschichte der NFL. Mehr garantiertes Geld bekam bislang nur Deshaun Watson (230 Millionen US-Dollar) bei den Cleveland Browns, bei denen Cincinnati die Saison am Sonntag (19 Uhr MESZ) eröffnet.
"Ich möchte meine ganze Karriere hier verbringen", hatte Burrow, der sich in der Vorbereitung mit einer Wadenverletzung herumgeschlagen hatte, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz gesagt. In den drei Jahren seit die Bengals ihn im Draft 2020 an Position eins gewählt haben, hat sich das Schicksal des jahrelang erfolglosen Franchise komplett zum Guten geändert. Vor zwei Jahren führte der inzwischen 26-Jährige die Bengals, vor seiner Verpflichtung mit nur zwei Siegen noch das schlechteste Team der NFL, erstmals seit 1989 in den Super Bowl, nachdem ein Kreuzbandriss seine Rookie-Saison vorzeitig beendet hatte.
Der erste Super-Bowl-Erfolg der Franchise-Geschichte ist nun das erklärte Ziel der Bengals. "Meine ganze Karriere ist ein Titelfenster", hatte Burrow vor einigen Monaten selbstbewusst verkündet. Jetzt muss er seinen Worten Taten folgen lassen.
ski