07.10.2023
Saisondebüt am Sonntag?
In der Offseason hatte er noch einen Trade gefordert, nun bleibt er doch: Die Indianapolis Colts und Running Back Jonathan Taylor haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt.

Wie die NFL-Insider Adam Schefter und Ian Rapoport übereinstimmend berichten, bleibt Jonathan Taylor weiterhin ein Indianapolis Colt. Taylor erhält demnach einen Vertrag über drei Jahre, der ihm bis zu 42 Millionen US-Dollar einbringen könnte, davon sind 26,5 Millionen garantiert. Damit steht Taylor nun noch vier Jahre beim Franchise aus Indiana unter Vertrag, denn in der laufenden Saison spielt der Offensivakteur noch auf seinem "Rookie-Vertrag".
Der Zeitpunkt der Vertragsverlängerung kommt durchaus überraschend. Während der Offseason war die "Causa Taylor" stets Thema in den Medien - allerdings eher in negativer Hinsicht. Von einem Streit zwischen beiden Seiten war die Rede, der zwischenzeitlich gar eskalierte, sogar eine Trade-Forderung seitens des Running Backs wurde ausgesprochen. Auch ein neuer Vertrag des Running Backs war damals ein Thema, damit war er ligaweit allerdings nicht der einzige, der sich für eine fairere Behandlung der Running Backs einsetzte.
Nun scheinen die Differenzen geklärt zu sein, was beiden Seiten sicherlich guttut. Taylor steigt durch seine Unterschrift in die Spitzengruppe der Liga auf, was Running-Back-Verträge angeht (Platz drei im Jahresgehalt hinter Alvin Kamara und Christian McCaffrey). Auch die Colts bekommen einen, wenn nicht den gefährlichsten Offensivspieler ihres Teams zurück. Denn der Wert von Taylor für das Offensivspiel der Colts ist immens: In seinen ersten drei Jahren lief er für insgesamt 3.841 Yards, davon alleine in der Saison 2021 1.811 - Spitzenwert in der Liga. Dazu erlief er 18 Touchdowns - beides Franchise-Rekorde. Dafür verdiente er sich die Ernennung in den Pro Bowl und das First-Team All-Pro.
Taylor, der in der laufenden Saison noch kein Spiel für die Colts absolviert hat, könnte am kommenden Sonntag (19 Uhr MESZ) sein Debüt geben. Im Zuge der Verlängerung haben ihn die Colts von der sogenannten PUP-Liste, der "physically unable to perform list", heruntergenommen, damit steht einem Einsatz des 24-Jährigen nichts mehr im Weg.
fys