15.10.2023
Priorität auf US-Städte mit Franchises
Seit 2006 ist Roger Goodell Commissioner der National Football League und hat in dieser Zeit den American Football auch immer mehr nach Europa gebracht. Im Gedankengut verankert ist dabei auch ein Super Bowl in London.

Zum dritten Mal in Folge war die NFL an diesem Sonntag in Englands Hauptstadt London zu Gast - für diese Saison zugleich das letzte Mal. Es folgen aber im November noch die beiden Football-Gastspiele in Frankfurt mit dem Vergleich zwischen den offensivgewaltigen Miami Dolphins und dem amtierenden Super-Bowl-Sieger aus Kansas City am 5. November sowie dem Duell Indianapolis vs. New England eine Woche später.
Doch nicht nur das: Auch im nächsten Jahr wird die NFL wieder Halt in London machen - im dann schon 17. Jahr in Großbritannien. Und in weiterer Zukunft vielleicht sogar mal im Februar, wenn der große Super Bowl stattfindet. Zumindest existieren dahingehend, wie Roger Goodell in dieser Woche mitgeteilt hat, Überlegungen. Der Commissioner der NFL sagte dazu nämlich auf einer Veranstaltung mit Football-Fans: "Das ist nicht unmöglich, dass das mal passieren wird. Es ist auf jeden Fall etwas, was wir schon seit geraumer Zeit diskutieren."
Vorerst sei aber das bisher bekannte Modell die Priorität Nummer 1 - also Super Bowls in US-Städten mit NFL-Franchises. Und das, obwohl die Liga seit geraumer Zeit immer mehr expandiert und weltweit neues Publikum und Märkte für die 32 Football-Teams anlocken will.
So findet das nächstjährige Endspiel um die Vince Lombardi Trophy etwa im Allegiant Stadium in Las Vegas, der Heimstätte der Raiders, statt. Es folgen der Caesars Superdome in New Orleans im Februar 2025 und das Levi's Stadium in Santa Clara nahe San Francisco (Kalifornien) im Februar 2026.
Übersicht: Alle Super-Bowl-Sieger der Geschichte
mag