16.08.2026
Fehlstart vor eigenen Fans
Zum ersten Mal seit dem Triumph im Super Bowl liefen die Seattle Seahawks wieder vor ihren eigenen Fans auf. Die 7:17-Niederlage gegen Dallas gefiel Head Coach Mike Macdonald allerdings überhaupt nicht.

Die Rückkehr der Seattle Seahawks ins heimische Lumen Field hatte sich Mike Macdonald anders vorgestellt. Beim ersten Heimspiel seit dem Gewinn des Super Bowls unterlag sein Team den Dallas Cowboys mit 7:17 - und hinterließ trotz zahlreicher geschonter Stammspieler einen enttäuschenden Eindruck.
Dabei begann der Abend vielversprechend. Drew Lock führte Seattle im ersten Drive über 80 Yards und fand Montorie Foster Jr. zum frühen Touchdown. Danach kam offensiv jedoch kaum noch etwas zusammen. Die Seahawks beendeten die Partie mit lediglich 156 Total Yards und blieben nach dem ersten Drive ohne weitere Punkte.
Während Macdonald vom großen Zuspruch der Fans beeindruckt war, ging er mit der Leistung seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Wir schulden ihnen, gelinde gesagt, eine bessere Leistung", erklärte der Seahawks-Coach nach der Partie.
Nicht das Ergebnis allein, sondern vor allem die Art des Auftritts störte den 39-Jährigen. "Unsere Abläufe entsprechen nicht dem nötigen Niveau", kritisierte Macdonald. Seattle habe sowohl offensiv als auch defensiv Probleme bei der Kommunikation, den Wechseln und der Umsetzung der Spielzüge gehabt.
Die Cowboys nutzten diese Schwächen konsequent. Dallas gewann das Yard-Duell mit 338:156 und verwandelte elf seiner 15 Third Downs. Rookie-Receiver Camden Brown erzielte dabei beide Touchdowns der Gäste.
Macdonald erwartet nun eine deutliche Reaktion. Bis zum zweiten Vorbereitungsspiel bei den Tennessee Titans bleibt den Seahawks eine Woche, um die angesprochenen Probleme zu beheben. Für den amtierenden Champion war die Niederlage eine frühe Erinnerung daran, dass der Weg zurück an die Spitze nicht leichter werden dürfte.
mhh