28.09.2026
Rückkehr bereits in Woche 4?
Die Minnesota Vikings können offenbar auf eine schnelle Rückkehr von Justin Jefferson hoffen. Der Star-Receiver musste gegen die Tampa Bay Buccaneers mit einer Knöchelverletzung vorzeitig vom Feld, könnte aber schon bald wieder zur Verfügung stehen.

Justin Jefferson könnte den Minnesota Vikings nach seiner Knöchelverletzung schneller als zunächst befürchtet wieder zur Verfügung stehen. Laut NFL-Insider Ian Rapoport besteht Hoffnung, dass der Star-Receiver nicht länger ausfallen wird.
Jefferson hatte sich beim 23:16-Sieg gegen die Tampa Bay Buccaneers am Sonntag verletzt und wurde anschließend für den Rest der Partie ausgeschlossen. Bis zu seinem Ausfall fing der 26-Jährige zwei Pässe für 32 Yards.
Head Coach Kevin O'Connell erklärte nach der Partie, Jefferson sei "ziemlich nah" an einer Rückkehr gewesen. "Ich weiß nur, dass er ziemlich nah dran war, zurückzukommen. Er hat es einfach nicht geschafft", sagte O'Connell. Gerade für einen explosiven Spieler wie Jefferson sei es entscheidend, körperlich voll einsatzfähig zu sein.
"So wie er verteidigt wird, muss er in der Lage sein, vom ersten Schritt an explosiv zu sein, Press Coverage zu lösen und all diese Dinge zu machen. Er hat es einfach nicht ganz geschafft", erklärte der Coach. Jefferson habe alles versucht und sei selbst sehr enttäuscht gewesen, nicht zurückkehren zu können.
Seit 2023 hat Jefferson kein Spiel mehr verpasst. Damals musste der Wide Receiver aufgrund einer Verletzung am rechten Oberschenkel sieben Partien aussetzen. Auch im vergangenen Jahr verpasste er Teile des Training Camps wegen einer kleineren Hamstring-Verletzung.
Jefferson will in dieser Saison vor allem gesund bleiben und nach einem vergleichsweise schwachen Jahr 2025 wieder zu alter Stärke zurückfinden. In der vergangenen Spielzeit kam er auf 1048 Receiving Yards und damit auf den niedrigsten Wert seiner Karriere. Auch seine durchschnittliche Ausbeute von 12,5 Yards pro Catch war ein Karriere-Tiefstwert.
Dabei hatte Jefferson 2024 noch eine herausragende Saison gespielt. Mit 1533 Receiving Yards und zehn Touchdowns führte er gemeinsam mit Quarterback Sam Darnold die Vikings in den Kampf um die Spitze der NFC.
2025 ging es für Minnesota dagegen bergab. Rookie-Quarterback J.J. McCarthy hatte mit Verletzungen und inkonstanten Leistungen zu kämpfen, während auch Jeffersons Produktion zurückging.
Nun soll es mit Kyler Murray als neuem Starting Quarterback wieder aufwärtsgehen. Die Vikings hoffen deshalb, Jefferson schnell wieder vollständig einsetzen zu können. Seine Chemie mit Murray könnte für die Offensive des Teams in dieser Saison eine entscheidende Rolle spielen.
nhu