vor 9 Stunden
Trotz Verletzung
Die Philadelphia Eagles können für das Monday Night Game gegen die Chicago Bears offenbar wieder voll mit Saquon Barkley planen. Der Running Back hat nach seiner Stinger-Verletzung die komplette Trainingseinheit am Freitag absolviert und will sich auf dem Feld nicht zurückhalten.

Barkley hatte sich bereits beim ersten offensiven Snap der vergangenen Partie verletzt und anschließend nur noch sporadisch gespielt. Eine MRT-Untersuchung brachte nun Entwarnung - und der 29-Jährige möchte gegen Chicago wieder ohne Angst in die Tackles gehen.
Viel unglücklicher hätte die Partie für Barkley kaum beginnen können. Bereits beim ersten offensiven Spielzug wurde der Running Back von Defensive Tackle Jeffery Simmons ohne Raumgewinn gestoppt und musste anschließend im Medical Tent untersucht werden. Danach ging Barkley zunächst in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit kehrte er zwar kurzzeitig zurück, kam insgesamt allerdings nur bei zehn von 72 möglichen offensiven Snaps zum Einsatz.
Mehr als vier Carries für neun Yards waren dadurch nicht möglich. Am Montag unterzog sich Barkley einer MRT-Untersuchung. Anschließend arbeitete er sich im Laufe der Woche zurück. Am Donnerstag trainierte er zunächst eingeschränkt, ehe er am Freitag bereits wieder vollständig teilnehmen konnte.
Stinger sind für Barkley kein völlig unbekanntes Problem. Einen derart heftigen Vorfall hatte er nach eigener Aussage allerdings schon länger nicht mehr erlebt. "Ich hatte in der Vergangenheit schon Stinger. Das war der erste schlimme seit langer Zeit", erklärte Barkley.
Die Verletzung bezeichnete er gleichzeitig als eine Art Weckruf. In den vergangenen Jahren habe er viel Arbeit in seinen Unterkörper und die Langlebigkeit seiner Karriere investiert. Die Stabilität und Kräftigung seines Nackens habe dabei jedoch nicht immer dieselbe Aufmerksamkeit erhalten.
Das soll sich nun ändern. "Ich werde das in meine Routine aufnehmen und zu einem Teil meines Prozesses machen. So wie ich alles von Kopf bis Fuß angehe, werde ich es jetzt auch mit meinem Nacken machen."
Besonders wichtig war für Barkley das Ergebnis der MRT-Untersuchung. "Es ist gut, ein MRT gemacht zu haben und zu wissen, dass es hoffentlich, so Gott will, nichts ist, bei dem ich mir Sorgen um meine Karriere machen muss. Jetzt kann ich einfach rausgehen und frei spielen."
nkr