06.08.2026
Nächster Schritt Richtung Rückkehr
Die Spekulationen um ein Comeback von Aaron Donald zu den L.A. Rams erhalten neue Nahrung. Der 35-Jährige absolvierte am Mittwoch erstmals ein offizielles Workout bei dem Team aus Kalifornien.

Die Anzeichen für ein Comeback von Aaron Donald verdichten sich immer weiter. Erstmals seit seinem Rücktritt im Frühjahr 2024 absolvierte der langjährige Rams-Star am Mittwoch wieder ein offizielles Workout im Umfeld des Teams.
Auf dem Trainingsgelände der Loyola Marymount University arbeitete der dreimalige Defensive Player of the Year zwar abseits der Mannschaft, dennoch gilt die Einheit als bislang deutlichstes Signal für eine mögliche Rückkehr.
Dass daraus überhaupt ein offizieller Vorgang wurde, liegt an den Regularien der NFL: Weil Donald bei seinem individuellen Training Ausrüstung der Rams nutzte, musste das Franchise die Einheit bei der Liga als "Workout" beziehungsweise "Tryout" melden. Ein formaler Schritt - der den Spekulationen über ein Comeback zur Saison 2026 jedoch zusätzliches Gewicht verleiht.
Zwar ändert sich an Donalds Status dadurch vorerst nichts. Der Defensive Tackle gilt weiterhin offiziell als zurückgetreten. Dennoch ist die Trainingseinheit das bislang deutlichste Indiz dafür, dass ein Comeback zur Saison 2026 zunehmend konkrete Formen annimmt.
Noch zu Wochenbeginn hatte Head Coach Sean McVay erklärt, dass vor der Rückkehr der Mannschaft ins Trainingszentrum in Woodland Hills keine Neuigkeiten zu erwarten seien. Das nun bekannt gewordene Workout könnte den Zeitplan nun möglicherweise beschleunigen.
Der Head Coach nahm die offizielle Einstufung der Einheit mit Humor. "Kam es als ein Probetraining rüber? Dann war es das beste Probetraining, das wir je hatten", sagte der 40-Jährige gegenüber NFL Network und fügte scherzhaft hinzu: "Ich denke, er könnte es ins Team schaffen."
Für Donald ging es bei dem Workout vor allem darum, nach zwei Jahren ohne NFL-Einsatz wieder ein Gefühl für die Belastung mit Helm zu bekommen. "Das war ehrlich gesagt unser Weg, innerhalb der geltenden Vorgaben ein Workout mit ihm durchführen zu können", erklärte McVay.
Bevor Donald tatsächlich wieder im Trikot der Rams auflaufen kann, müssen allerdings auch noch die finanziellen Rahmenbedingungen geklärt werden. Medienberichten zufolge steht ein Vertrag mit einem Gesamtvolumen von rund 30 Millionen Dollar im Raum.
Grundsätzlich verdichten sich die Anzeichen für eine Rückkehr bereits seit Wochen. Bislang deutete schließlich nichts darauf hin, dass der dreimalige Defensive Player of the Year ein Comeback ausgeschlossen hat. Vielmehr nährt jedes weitere Signal die Hoffnung der Rams auf eine spektakuläre Rückkehr.
Sollte der 35-Jährige seinen Rücktritt rückgängig machen, bliebe das auch für die aktuelle Rollenverteilung in der Defensive Line natürlich nicht ohne Folgen. Vor allem der bislang fest für die Rotation eingeplante Braden Fiske könnte davon betroffen sein. Wie genau die Rams ihre Front mit Donald neu aufstellen würden, dürfte allerdings erst nach einer endgültigen Entscheidung feststehen.
Noch ist die Rückkehr des künftigen Hall of Famers nicht offiziell. Mit seinem ersten Workout im Rahmen des Rams-Trainingcamps ist Donald einem Comeback jedoch so nahe gekommen wie zu keinem Zeitpunkt seit seinem Rücktritt.
mhh