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    NFL

    vor 9 Stunden

    Neue Schiene, neues Glück

    Daniels erklärt: So soll seine neue Ellbogen-Orthese ihn schützen

    Jayden Daniels zeigt sich vor seiner möglichen Rückkehr gelassen - vor allem mit Blick auf die neue Schiene, die seinen Ellbogen künftig schützen soll. Der Quarterback der Washington Commanders machte deutlich, dass er sich keine Sorgen um eine erneute Ausrenkung macht, solange er die Orthese trägt.

    Washington Commanders Quarterback Jayden Daniels während einer Trainingseinheit der Washington Commanders im Grove Hotel in Chandler’s Cross, Großbritannien.
    Jayden Daniels setzt auf eine neue Schiene, um seinen Ellbogen zu schützen. IMAGO/Pro Sports Images

    "Dafür ist die Schiene da", sagte Daniels am Donnerstag auf die Frage nach einer möglichen erneuten Verletzung. "Wenn ich diese Sorge hätte, hätte ich mich operieren lassen." Anders als bei seiner ersten Ausrenkung in der vergangenen Saison wird Daniels künftig eine andere Orthese tragen - eine, die seinen Ellbogen leicht angewinkelt hält, um eine erneute Ausrenkung zu verhindern.

    Keine Auswirkung auf die Spielweise

    Auf die Frage, ob die Schiene irgendetwas an seinem Spiel verändere - von Handoffs bis zur Wurfbewegung - schüttelte Daniels fünfmal den Kopf und antwortete jedes Mal mit einem klaren "Nein". Tatsächlich hält Daniels seinen linken Ellbogen beim Werfen ohnehin traditionell eng am Körper, wie er es auch beim Aufwärmen am Dienstag und Mittwoch zeigte - eine Technik, die auch Backup Marcus Mariota anwendet. Im Training absolvierte Daniels dieselben Übungen wie die anderen Quarterbacks, von Snaps under Center bis zu Footwork-Drills vor dem Wurf, und wirkte dabei gelöst und gut gelaunt.

    Vertrauen in die Lösung ohne Operation

    Mehrere von ESPN befragte Spezialisten bestätigten, dass eine Operation nach einer ersten Ausrenkung selten ist, da die Rückfallquote dort nur bei ein bis zwei Prozent liegt. Nach einer zweiten Ausrenkung steigt dieser Wert jedoch deutlich an, abhängig davon, wie stark sich die Bänder bereits gelockert haben. Trotzdem rieten die Spezialisten, die Daniels in New York und Los Angeles aufsuchte, nicht zu einer Operation - eine Entscheidung, die auch seinem eigenen Wunsch entsprach, möglichst schnell wieder spielen zu können.

    Eine Operation bleibt für Daniels dennoch eine mögliche Option nach Saisonende, über die er sich dann erneut mit Ärzten beraten will. Für den Moment setzt er voll auf die schützende Wirkung der neuen Schiene und zeigt sich überzeugt, dass sie ihm eine sichere Rückkehr aufs Feld ermöglicht.

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    mgs