vor 8 Stunden
Sieg bei den Eagles
Die Dallas Cowboys haben sich mit einem 38:21-Auswärtssieg gegen die Philadelphia Eagles im Rennen um die NFC East zurückgemeldet. Nach zwei Niederlagen in Folge verbesserte das Team um Quarterback Dak Prescott seine Bilanz auf 3-4 und bleibt damit in Schlagdistanz zu den New York Giants (4-2-1). Gleichzeitig verschaffte der Erfolg dem zuletzt kritisierten Head Coach Brian Schottenheimer etwas Luft, dem Prescott nach der Partie demonstrativ den Rücken stärkte.

Mit dem 38:21-Erfolg bei den Philadelphia Eagles haben die Dallas Cowboys ihre Niederlagenserie beendet und den Anschluss an die Spitze der NFC East gehalten. Während die New York Giants die Division mit einer Bilanz von 4-2-1 anführen, steht Dallas nach dem wichtigen Auswärtssieg bei 3-4. Im Mittelpunkt stand neben Quarterback Dak Prescott auch Head Coach Brian Schottenheimer, der nach den jüngsten Misserfolgen zunehmend in die Kritik geraten war und nun öffentliche Unterstützung von seinem Spielmacher erhielt.
Nach zwei Niederlagen in Folge war Dallas mit einer Bilanz von 2-4 nach Philadelphia gereist. Die Cowboys hatten in diesen beiden Partien zusammen lediglich 29 Punkte erzielt, während Prescott insgesamt vier Interceptions unterlaufen waren.
Gegen die Eagles zeigte sich die Offensive deutlich verbessert. Dallas erzielte 38 Punkte, sammelte 416 Yards und kontrollierte insbesondere mit seinem Laufspiel weite Teile der Begegnung.
Prescott wusste entsprechend um die Bedeutung des Erfolgs. "Wir sagen immer, dass die Division direkt vor uns liegt. Und das stimmt, solange wir gewinnen", erklärte der Quarterback nach der Partie.
"Wenn du noch ein Spiel verlierst, schaust du wahrscheinlich schon darauf, was New York macht. Dann beschäftigst du dich mehr mit den anderen Teams, als du eigentlich solltest. Deshalb musst du Spiele gewinnen, besonders innerhalb deiner Division."
Der 33-Jährige betonte außerdem, dass die Cowboys angesichts der personellen Probleme der Eagles unbedingt gewinnen mussten. "Wenn man bedenkt, wie viele Verletzungen sie in ihrer Offensive haben, war das ein enorm wichtiger Auswärtssieg für uns."
Bereits vor der Partie hatte sich die Diskussion um Head Coach Brian Schottenheimer verschärft. Der Trainer war nach den jüngsten offensiven Schwierigkeiten öffentlich kritisiert worden.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten Aussagen Schottenheimers aus der vergangenen Woche. In einem Radiointerview hatte er seine eigenen Fähigkeiten selbstbewusst verteidigt. "Ich weiß, wie gut ich als Trainer bin", erklärte Schottenheimer und bezeichnete sich außerdem als einen der besten Playcaller der Liga.
Angesichts seiner bisherigen Bilanz von 9-13-1 als Head Coach stießen diese Aussagen nicht überall auf Zustimmung.
Nach dem Sieg gegen Philadelphia zeigte sich Schottenheimer allerdings ungewöhnlich zurückhaltend. Zwar feierte er den Erfolg wie gewohnt gemeinsam mit seinen Spielern in der Kabine, vor den Medien verzichtete er jedoch auf größere emotionale Ausbrüche. "Das hatte nichts mit Verzweiflung zu tun", erklärte der Trainer auf die Frage nach der Bedeutung des Erfolgs. "Unsere Jungs haben einfach gut gespielt."
Als er auf seine zurückhaltende Stimmung angesprochen wurde, antwortete er knapp: "Mir geht es großartig. Ich freue mich für unsere Jungs."
nkr