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    NFL

    vor 12 Stunden

    Besonders hoher Wert

    Die fünf besten Picks der ersten Runde des NFL Draft 2026

    Der erste Abend des NFL Draft 2026 ist traditionell der glamouröseste - und oft auch der entscheidendste. Hier sichern sich die Teams die größten Talente, die vermeintlichen Franchise-Spieler der Zukunft. Doch nicht immer entscheidet allein die Qualität eines Spielers über den Erfolg eines Picks, sondern auch der Wert, zu dem er ausgewählt wird.

    Makai Lemon wurde in der ersten Runde des NFL Draft von den Philadelphia Eagles gewählt
    Makai Lemon wurde in der ersten Runde des NFL Draft von den Philadelphia Eagles gewählt Kirby Lee-Imagn Images

    Wenn sich der Staub der ersten Runde legt, beginnt die eigentliche Analyse: Welche Teams haben nicht nur gut, sondern clever gedraftet? Besonders spannend sind jene Picks, bei denen Spieler deutlich später vom Board gehen als erwartet - und damit zum echten Glücksgriff werden könnten.

    Reuben Bain Jr. - Tampa Bay Buccaneers

    Mit dem 15. Pick sicherten sich die Tampa Bay Buccaneers einen Spieler, der in vielen Mock Drafts als Top-10-Talent gehandelt wurde. Bain dominierte am College für Miami Hurricanes und überzeugte insbesondere durch konstanten Druck auf den Quarterback.

    Sein Fall im Draft lag vor allem an physischen Messwerten, etwa seiner Armlänge. Auf dem Feld jedoch spielte das kaum eine Rolle. Sollte sich das auch in der NFL bestätigen, haben die Buccaneers hier einen absoluten Top-Spieler zu einem vergleichsweise günstigen Preis bekommen.

    Makai Lemon - Philadelphia Eagles

    Die Philadelphia Eagles griffen bei Pick 20 zu - und tradeten sogar nach oben, um Lemon zu sichern. Der Wide Receiver von USC Trojans galt lange als Kandidat für die Mitte der ersten Runde.

    Als Gewinner des Biletnikoff Awards und mit über 1.100 Receiving Yards bringt Lemon alles mit, um sofort zu impacten. In Kombination mit DeVonta Smith könnte er eines der gefährlichsten Receiver-Duos der Liga formen - insbesondere, wenn sich die angedeuteten Veränderungen um A.J. Brown bewahrheiten.

    Dillon Thieneman - Chicago Bears

    Dass Thieneman erst an Position 25 ging, überraschte viele Beobachter. Die Chicago Bears nutzten die Gelegenheit und schlossen damit eine wichtige Lücke nach dem Abgang von Kevin Byard.

    Der Safety von Oregon Ducks überzeugte mit starken Zahlen und exzellenten Bewertungen. Mit 96 Tackles und einer herausragenden PFF-Grade gehört er zu den komplettesten Defensive Backs seines Jahrgangs - und dürfte sofort eine tragende Rolle einnehmen.

    Caleb Lomu - New England Patriots

    Die New England Patriots konnten ihr Glück kaum fassen, als Lomu an Position 28 noch verfügbar war. Intern hatte man nicht einmal damit gerechnet, dass der Offensive Tackle so weit fallen würde.

    Lomu bringt hervorragende Technik im Pass Blocking mit, muss jedoch körperlich noch zulegen. In New England bekommt er die Zeit und Struktur, um sich zu entwickeln - und könnte langfristig zur Schlüsselstütze der Offensive Line werden. Spannend bleibt, wie sich seine Rolle neben Will Campbell entwickeln wird.

    Omar Cooper Jr. - New York Jets

    Die New York Jets gingen ein kalkuliertes Risiko ein und tradeten zurück in die erste Runde, um Cooper Jr. an Position 30 zu verpflichten. Ein Move, der sich auszahlen könnte.

    Der physische Receiver von Indiana Hoosiers ergänzt ideal Garrett Wilson. Mit starken Touchdown-Zahlen und solidem Raumgewinn bringt er genau die Qualitäten mit, die den Jets zuletzt gefehlt haben. Angesichts seines prognostizierten Draftwerts ist auch dieser Pick ein klarer Steal.

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    nkr