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"Wir können nicht alle behalten“
Dillon Gabriel hat die Cleveland Browns mit einer starken Vorstellung zum deutlichen Sieg über die New England Patriots geführt. Obwohl der Quarterback drei Touchdowns warf, muss er jedoch weiterhin um seinen Platz im Kader kämpfen.

Dillon Gabriel hat im letzten Vorbereitungsspiel der Cleveland Browns ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Quarterback führte sein Team zu einem ungefährdeten 37:13 gegen die New England Patriots und lieferte dabei eine nahezu fehlerfreie Vorstellung ab.
Gabriel absolvierte die komplette erste Halbzeit und brachte in dieser zwölf seiner 15 Pässe für 186 Yards und drei Touchdowns an. Zwei Scores gingen an Wide Receiver Luke Floriea, den dritten fing Running Back Ahmani Marshall. Eine Interception oder einen Sack musste der 24-Jährige nicht hinnehmen.
Nach der Pause übernahm dann Taylen Green - und der sammelte ebenfalls Argumente für einen Platz im Kader. Der Rookie komplettierte fünf von sieben Pässen für 27 Yards, sorgte aber vor allem mit seiner Athletik für Aufsehen. Bei acht Läufen kam Green auf überragende 66 Yards.
Damit machten beide Quarterbacks die Entscheidung für Head Coach Todd Monken nicht leichter. "Wir haben viel zu besprechen", erklärte der Browns-Coach nach der Partie. Gabriel habe sehr ruhig und kontrolliert gespielt, während Green mit seiner Explosivität mehrere besondere Aktionen kreiert habe.
Trotz des gelungenen Auftritts machte Monken deutlich, dass Cleveland voraussichtlich nicht mit vier Quarterbacks in die Regular Season gehen wird. "Wir können nicht alle behalten", sagte der Head Coach mit Blick auf die anstehenden Kaderentscheidungen.
Die ersten beiden Plätze sind bereits vergeben. Deshaun Watson wurde nach dem ursprünglich angekündigten Zweikampf mit Shedeur Sanders zum Starter ernannt, Sanders geht als Nummer zwei in die Saison. Gabriel und Green kämpfen damit lediglich um den dritten Platz.
Für Gabriel ist die Situation besonders bitter. Der Drittrundenpick von 2025 startete in der vergangenen Spielzeit als Rookie sechs Spiele und verbuchte dabei sieben Touchdowns sowie zwei Interceptions, gewann mit Cleveland allerdings nur eine Partie.
Seine Machtdemonstration gegen New England könnte nun zumindest dafür gesorgt haben, dass die Browns ihre Entscheidung noch einmal gründlich überdenken müssen. Ob Gabriel oder Green bleiben darf, dürfte zu den spannendsten Fragen bei der finalen Reduzierung des Kaders gehören.