04.10.2026
Einige Überraschungen
Für No. 8 Florida wurde Week 5 zu einem bösen Erwachen. Die Gators gingen bei No. 25 Missouri mit 17:45 unter und kassierten damit ihre erste Niederlage der Saison. Missouri setzte dagegen ein deutliches Ausrufezeichen in der SEC.

Auch abseits der Klatsche für Florida hatte der Spieltag einiges zu bieten. Jeremiah Smith schrieb beim 31:14-Erfolg von Ohio State gegen Iowa Geschichte, USC feierte ein Comeback gegen Washington und Miami ließ Clemson beim 41:13 kaum eine Chance.
Mit einer Bilanz von 4-0 war Florida nach Columbia gereist, doch gegen No. 25 Missouri fanden die Gators kaum Antworten. Am Ende standen 560 Total Yards für die Tigers und ein deutliches 45:17.
Vor allem Jamal Roberts war nicht zu stoppen. Der Running Back erlief bei 24 Carries 211 Yards und drei Touchdowns. Quarterback Austin Simmons steuerte 340 Passing Yards und zwei Touchdowns bei.
Für Missouri war es damit der vierte Sieg im fünften Saisonspiel, während Florida nach seinem perfekten Start erstmals als Verlierer vom Feld ging.
Jeremiah Smith lieferte beim 31:14 von No. 5 Ohio State bei No. 14 Iowa einen historischen Abend ab. Der Wide Receiver fing elf Pässe für 206 Yards und zwei Touchdowns.
Mit seinem zweiten Touchdown des Spiels erreichte Smith 36 Receiving Touchdowns in seiner College-Karriere und überholte damit Chris Olave. Smith ist damit neuer Rekordhalter der Buckeyes.
Doch damit nicht genug: Mit inzwischen 207 Receptions übernahm Smith auch in dieser Kategorie den alleinigen Ohio-State-Rekord. Da er zuvor bereits die Bestmarke bei den Receiving Yards gebrochen hatte, hält er nun die Karriere-Rekorde der Buckeyes bei Receptions, Receiving Yards und Receiving Touchdowns.
No. 18 USC musste gegen Washington lange kämpfen. Die Huskies gingen mit einer 21:10-Führung in die zweite Hälfte, ehe die Trojans das Spiel noch drehten und sich mit 25:21 durchsetzten.
Die entscheidende Szene lieferte die Defense. Elijah Newby brachte Washington-Quarterback Demond Williams Jr. per Strip-Sack zu Fall. Defensive Tackle Jahkeem Stewart nahm den freien Ball auf und trug ihn über 48 Yards zum Touchdown zurück. USC erzielte nach dem 10:21-Rückstand 15 unbeantwortete Punkte und verbesserte seine Bilanz damit auf 5-1.
Auch No. 4 Miami setzte ein deutliches Zeichen. Die Hurricanes gewannen auswärts bei Clemson mit 41:13 und stehen damit weiterhin ungeschlagen bei 5-0.
Mark Fletcher Jr. erzielte zwei Rushing Touchdowns, während Quarterback Darian Mensah 227 Yards und einen Touchdown durch die Luft beisteuerte. Den Schlusspunkt setzte JJ Dunnigan mit einem 39-Yard-Pick-Six kurz vor Spielende.
No. 17 Tennessee hatte gegen Auburn zunächst große Probleme. Zur Halbzeit lagen die Volunteers mit 3:7 zurück, drehten die Partie anschließend aber noch zu einem 24:14-Erfolg.
Die entscheidende Figur war DeSean Bishop. Der Running Back kam auf 34 Carries für 220 Rushing Yards und drei Touchdowns. Alle drei Touchdowns Tennessees gingen damit auf Bishops Konto.
Auch Baylor sorgte für einen der deutlichsten Siege des Spieltags. Die Bears fertigten Arizona State mit 55:19 ab. Quarterback DJ Lagway führte die Offense mit 306 Passing Yards und vier Touchdown-Pässen an. Für Arizona State gab es gegen die explosive Baylor-Offense über weite Strecken kaum etwas entgegenzusetzen.
Cincinnati war mit einer perfekten 4-0-Bilanz nach Arizona gereist - und wurde dort deutlich gestoppt. Die Wildcats setzten sich mit 34:7 durch und feierten ihren ersten Big-12-Sieg der Saison. Wie eindeutig die Partie verlief, zeigt vor allem die Offensive Production: Arizona kam auf 522 Total Yards, Cincinnati lediglich auf 227. Für die Bearcats war es die erste Niederlage der Saison.
No. 21 SMU setzte sich mit 25:16 gegen Boston College durch und verbesserte seine Bilanz auf 4-1. Quarterback Kevin Jennings war an drei Touchdowns beteiligt. Er warf zwei Touchdown-Pässe und fand zusätzlich selbst den Weg in die Endzone. Bemerkenswert: Boston College produzierte mit 322 Yards sogar mehr Total Offense als SMU mit 218, konnte daraus aber nicht genügend Punkte machen.
nkr