01.08.2026
Nach Backflip-Fail
Cam Skattebo sorgte mit einem Backflip beim Fanatics Fest für Aufsehen - und für Gesprächsbedarf bei den New York Giants. Nach einer Ansprache von Head Coach John Harbaugh und General Manager Joe Schoen kündigte der Running Back nun an, seine spektakulären Sprünge vorerst einzustellen.

Mit seinem Backflip beim Fanatics Fest wollte Cam Skattebo eigentlich nur die Fans begeistern. Stattdessen landete der Giants-Running-Back wenig später im Büro seines Trainers.
Head Coach John Harbaugh und General Manager Joe Schoen suchten nach der verunglückten Aktion das Gespräch mit dem 24-Jährigen - schließlich hatte sich Skattebo erst wenige Monate zuvor von einem offenen Bruch des rechten Sprunggelenks zurückgekämpft.
Der Running Back zeigte sich einsichtig. "Natürlich mache ich hier und da auch mal dumme Sachen, aber ich lerne daraus, sagte Skattebo laut ESPN. Mein Coach hat mit mir gesprochen und mir gesagt, wie er darüber denkt. Ich habe daraus gelernt. Werde ich noch einmal einen Backflip machen? Wahrscheinlich nicht. Man lebt, man lernt und macht weiter."
Ganz verabschieden will sich Skattebo von seinem Markenzeichen allerdings nicht. "Wenn die [NFL-]Spiele anfangen, werden wir sehen", erklärte er mit einem Grinsen. "Im Training Camp bleiben die Backflips erstmal vom Feld."
Nach seinem schweren Knöchelbruch im vergangenen Oktober verbrachte Skattebo neben seinen Backflips den Großteil der Offseason mit Reha. Inzwischen fühlt sich der Running Back nahezu vollständig fit.
"Ich fühle mich zu 99,9 Prozent fit. Die 100 Prozent erreiche ich erst, wenn ich mit Shoulder Pads jemanden tackeln oder selbst Kontakt aufnehmen kann. Dann sage ich, dass ich komplett zurück bin."
Die Giants scheinen jedenfalls große Stücke auf ihren Running Back zu halten. In den ersten Tagen des Training Camps erhielt Skattebo nämlich bereits zahlreiche Snaps mit der ersten Offense. Er teilte sich dabei die Einsatzzeit mit Tyrone Tracy Jr.
Dass Skattebo künftig etwas vorsichtiger agieren will, bedeutet allerdings nicht, dass die Fans nie wieder einen Backflip zu sehen bekommen.
"Die Leute sagen, ich bin der Typ für die Fans. Das werde ich auch bleiben", sagte der Running Back. "Wenn ein Kind einen Backflip sehen will, dann bekommt es einen - wenn Touchdown-Zeit ist." Die Botschaft scheint angekommen zu sein: Backflips ja - aber künftig nur noch dort, wo sie den Giants nicht den Schweiß auf die Stirn treiben.
Die erste Gelegenheit, sein Versprechen einzulösen, lässt jedenfalls nicht lange auf sich warten. Zum Auftakt der Regular Season empfangen die Giants am 13. September die Dallas Cowboys - vielleicht gibt es den nächsten Skattebo-Backflip dann tatsächlich erst nach seinem ersten Touchdown.
mhh