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    NFL

    vor 1 Tag

    Kuriose Szene am Ende

    "Hat Quinn wohl den Job gekostet": Parsons zerlegt Daniels nach Commanders-Debakel

    Das kuriose Overtime-Debakel der Washington Commanders gegen die New York Giants zieht weiter Kreise. Nun hat sich auch Micah Parsons eingeschaltet - und der Packers-Star fand besonders deutliche Worte für Jayden Daniels. Nach Ansicht des Pass Rushers könnte der folgenschwere Fehler des Quarterbacks sogar Konsequenzen für Head Coach Dan Quinn haben.

    Micah Parsons in einem NFL-Spiel für die Green Bay Packers
    Micah Parsons zerlegt Daniels IMAGO/Icon Sportswire

    "Jayden Daniels hat meinen Mann Dan Quinn wahrscheinlich seinen Job gekostet, wenn ich ehrlich bin", sagte Parsons in seinem Podcast "The Edge with Micah Parsons". Der ehemalige Cowboys-Star kennt Quinn bestens: Von 2021 bis 2023 war dieser sein Defensive Coordinator in Dallas.

    Parsons: "Das ist unentschuldbar"

    Parsons beließ es nicht bei dieser einen Aussage. Obwohl er sich selbst als großen Fan von Daniels bezeichnete, machte er den Quarterback für die chaotische Schlusssequenz deutlich mitverantwortlich. "Wenn ich ehrlich bin - und ich bin ein großer Jayden-Daniels-Fan -, hat er wahrscheinlich an diesem Wochenende eine Menge Leute ihre Jobs gekostet."

    Washington hatte in der Overtime bei einem Spielstand von 27:27 die große Chance auf den Sieg. Mit noch 50 Sekunden auf der Uhr erreichten die Commanders die 24-Yard-Linie der Giants. Doch anschließend lief beinahe die gesamte verbleibende Zeit von der Uhr.

    Erst bei zwölf Sekunden wurde der nächste Spielzug gestartet. Ohne verbliebene Timeouts täuschte Daniels zunächst eine Ballübergabe an, ging anschließend zum Pass über und entschied sich schließlich für einen Scramble. Bei acht Sekunden Restzeit wurde er zu Boden gebracht.

    Washington schaffte es danach nicht mehr rechtzeitig zurück an die Line of Scrimmage, um den Ball zu spiken und das mögliche Game-Winning Field Goal vorzubereiten. Die Partie endete 27:27.

    "Du bist im dritten Jahr"

    Genau dafür zeigte Parsons wenig Verständnis. Der Defensive Player argumentierte, dass Spielsituationen dieser Art in der NFL regelmäßig trainiert würden - und selbst er als Verteidiger wisse, wie in einem solchen Moment zu reagieren sei. "Ich bin ein Defensive Player und dieser Scheiß ist bei mir einprogrammiert. Selbst ich weiß, was man in solchen Situationen machen muss", sagte Parsons.

    Dass Daniels mittlerweile in seiner dritten NFL-Saison steht, verschärft die Kritik für ihn zusätzlich. "Es wäre etwas anderes, wenn Jayden Daniels ein Rookie wäre. Das ist dein drittes Jahr. Dein drittes Jahr. Du warst im NFC Championship Game. Du warst schon zuvor in großen Momenten."

    Parsons sieht die Verantwortung deshalb eindeutig auch beim Quarterback. "Es ist dein Job, vorbereitet zu sein, das Spiel zu verstehen und Situationen zu verstehen. Das gehört zu deinem Jobprofil."

    Parsons stellt sogar möglichen Mega-Vertrag infrage

    Danach ging der Packers-Star noch einen Schritt weiter und brachte Daniels' langfristige Zukunft beziehungsweise einen möglichen späteren Mega-Vertrag ins Spiel. "Und dann erzählt ihr mir: 'Oh, irgendwann wollen wir diesem Typen 60 Millionen Dollar zahlen?' So etwas darf nicht passieren."

    Seine grundsätzliche Wertschätzung für Daniels ändere daran nichts. "Ich bin ein großer JD5-Fan, aber das ist unentschuldbar, Bro."

    Daniels selbst hatte unmittelbar nach der Partie bereits Verantwortung übernommen. "Wir müssen die Situation kennen. Wir müssen das als Offense kommunizieren. Das beginnt bei allen, von oben nach unten. Letztendlich geht es auf meine Kappe."

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    nkr