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Konsequenz folgt auf Eklat
Die NFL hat Bills-Safety C.J. Gardner-Johnson nach seiner Spuckattacke gegen die Las Vegas Raiders für ein Spiel ohne Bezahlung gesperrt. Laut Liga-Statement verstieß Gardner-Johnson gegen Regel 12, Abschnitt 3, Artikel 1, der "jede Handlung, die den allgemein verstandenen Prinzipien der Sportlichkeit widerspricht" ahndet.

Sofern keine Berufung eingelegt wird, verpasst Gardner-Johnson damit das Week-8-Spiel gegen die Baltimore Ravens - die Bills selbst haben in dieser Woche Bye Week Eine mögliche Berufung würde vor Derrick Brooks, Jordy Nelson, Ron Rivera oder James Thrash verhandelt, die gemeinsam von der NFL und der NFL Players Association berufen werden.
Head Coach Joe Brady kündigte am Montag an, dass über die Liga-Sperre hinaus keine weitere Bestrafung durch das Team folgen werde. Gleichzeitig bekräftigte er, dass Gardner-Johnson nach Ablauf der Sperre in Week 9 weiterhin als Starter gesetzt sei. "C.J. weiß, dass es schon schwer genug ist, in dieser Liga mit 48 Spielern zu gewinnen, geschweige denn mit 47. Er weiß, dass das nicht passieren darf. Es ist nicht zu entschuldigen", sagte Brady. "Wir haben ihn aus einem bestimmten Grund hierhergeholt. Er weiß, dass er besser spielen muss. Genau wie alle anderen müssen wir aus solchen Dingen lernen."
Gardner-Johnson war beim Spiel am Sonntag kurz vor der Halbzeit vom Feld gestellt worden, nachdem er nach einem verbalen Schlagabtausch in Richtung von Raiders-Tight-End Brock Bowers sowie Center Tyler Linderbaum gespuckt hatte. "Es war im Eifer des Spiels gestritten und Mist geredet. Diese Geste war nicht gerechtfertigt", räumte der Safety später ein. Noch am Sonntagabend entschuldigte er sich öffentlich: "Meine Leidenschaft und mein Wettkampfgeist waren schon immer ein großer Teil dessen, wer ich bin, aber ich verstehe auch, dass es eine Grenze gibt, die niemals überschritten werden sollte."
Schiedsrichter Shawn Smith bestätigte nach dem Spiel, dass Umpire Tra Blake das Spucken direkt beobachtet und damit den Platzverweis ausgelöst hatte. Es war bereits die zweite 15-Yard-Strafe innerhalb von zwei Wochen für Gardner-Johnson und sein erster Platzverweis seit 2024.
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Autor: Marc Gschwentner