27.02.2026
85 Millionen US-Dollar
85 Millionen US-Dollar an Dead Money schleppten die Denver Broncos seit der Trennung von Russel Wilson mit. Geld, dass sie zukünftig endlich wieder gezielt einsetzen können.

Wir erinnern uns: 2022 schien der Trade von Quarterback Russel Wilson noch als Mega-Deal. Doch statt eines zweiten Frühlings, wurde es eher ein sehr trockener Herbst in Denver. Mit dem einstigen Super Bowl Gewinner stellte man in dieser Saison die schlechteste Scoring Offense der Liga. Es machte sich vor allem ein Gefühl breit: Enttäuschung. Und Frust über den Fünfjahresvertrag den Wilson bekommen hatte und der mit 245 Millionen US-Dollar enorm viel Budget in Anspruch nahm.
2024 dann der harte Schritt - trotz der enorm hohen Dead Money Summe wurde das Kapitel Wilson geschlossen, stattdessen drafteten die Broncos mit Bo Nix einen neuen Spielmacher. Seit dem geht es steil bergauf für das Franchise aus Colorado. Es lief zuletzt sogar so gut, dass man in dieser Spielzeit nur knapp am Super Bowl vorbei schrammte. Ohne die Altlasten von Wilson, kann das Front Office in dieser Offseason den Geldbeutel nun endlich wieder etwas weiter öffnen - neue Spieler können verpflichtet werden, bereits etablierte Profis können gehalten werden.
"Was die Free Agency angeht ... macht mir allein schon der Begriff 'aggressiv' ein wenig Sorgen, denn man kann zwar aggressiv sein, sollte dies aber auf intelligente Weise tun“, erklärte Eigentümer Greg Penner bei ESPN. "Wir werden definitiv einen aggressiven Ansatz verfolgen, aber wir werden auch nicht einfach jemanden holen, der nicht in diesen Locker Room passt."
Seit 2024 galt es als Marschroute bereits vorhandene Spieler zu verlängern, acht frühere Draft-Picks - darunter Nik Bonitto oder Patrick Surtain - konnten so gehalten werden. Inzwischen haben die Broncos nur noch eine Millionen an Dead Money, ein Fakt der General Manager Gerorge Payton besonders stolz macht: "Ich bin stolz darauf, wie wir damit umgegangen sind, dass wir uns auf die Entwicklung junger Spieler konzentriert haben und es nicht als Ausrede benutzt haben. " Und ergänzte bei ESPN: "Wir draften mit Bedacht."
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tih