26.01.2026
Zurück zum College Football
Die Pittsburgh Steelers haben mit Mike McCarthy ihren neuen Head Coach gefunden. Gleichzeitig war aber auch klar, dass Offensive Coordinator Arthur Smith sein Amt nicht länger bekleiden wird. Smith und die Ohio State Buckeyes stehen nun kurz vor einer Einigung.

Die Steelers erlebten unter Star-Quarterback Aaron Rodgers eine durchwachsene Saison. Zwar erreichten die Steelers erneut eine Winning-Season und sicherten sich am letzten Spieltag der Regular Season einen Platz in den Playoffs, aber ihre Saison war nach einer deutlichen 30:6-Niederlage gegen die Texans in der Wild Card Round doch schneller zu Ende als erhofft.
Nach dem Rücktritt von Mike Tomlin machte sich das Franchise auf die Suche nach einem neuen Head Coach. Mit dem ehemaligen Cowboys-Offensive-Coordinator Mike McCarthy sind die Steelers fündig geworden. Gleichzeitig wurde bei den Steelers der Abschied von Offensive Coordinator Arthur Smith bekannt, der nun bei den Ohio State Buckeyes kurz vor einer Unterschrift steht.
Arthur Smith weist im Gegensatz zu vielen anderen Coaches nur wenig Erfahrung im College auf. Nur zwei Jahre war Smith am College tätig. 2006 begann er seine Karriere als Assistent bei North Carolina und 2010 kam er als Praktikant in der Defense und als administrativer Assistent zum College-Football zurück, diesmal zu Ole Miss. Dazwischen war er zwei Jahre bei den Washington Redskins.
2011 kehrte Smith in die NFL zurück. Er arbeitet sich von 2011 bis 2020 bei den Tennessee Titans von kleineren Coaching-Positionen zum Offensive Coordinator hoch, bis er 2021 den Job als Head Coach der Atlanta Falcons annahm. Nach seiner Entlassung 2023 wechselte er zu den Pittsburgh Steelers, bei denen er zwei Jahre als Offensive Coordinator fungierte. Nun führt ihn sein Weg zurück zum College Football, zu einem der besten College-Programme in den USA.
Die Steelers-Offense stellte unter Smith nur eine durchschnittliche Offense in der NFL. Sie belegte Platz 15 im Offense-Ranking und erzielte im Schnitt 23,4 Punkte pro Spiel in dieser Saison. Obwohl Smith ein gutes System für einen alternden Aaron Rodgers fand, war die Kritik an Smiths Playcalling groß. Seine Auswahl der Spielzüge wäre zu vorhersehbar, zu einfach und nicht NFL-tauglich. Dennoch erreichten die Steelers mit einem Record von 9-8 die Playoffs, schieden aber sofort in der Wild Card Round gegen die Texans aus.
Bei den Ohio State Buckeyes findet Smith einen der talentiersten Kader im gesamten College Football vor. Quarterback Julian Sayin war in seiner ersten Saison als Starting-Quarterback der Buckeyes sofort im Rennen um die Heisman Trophy.
Runningback Bo Jackson lief als Freshman für 1090 Yards und Jeremiah Smith gilt schon jetzt als der beste Receiver im gesamten College Football und als sicherer First-Round-Pick, sobald er sich für den Draft entscheidet. Damit hat Smith eine extrem gute Möglichkeit sich als Playcaller wieder für die NFL zu empfehlen und mit den Buckeyes auf Titel-Jagd zu gehen.
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nhu