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Nach Kreuzbandriss
Die Green Bay Packers dürfen auf eine baldige Rückkehr von Micah Parsons hoffen. Mehr als zehn Monate nach seiner schweren Knieverletzung könnte der Star-Pass-Rusher bereits in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Head Coach Matt LaFleur äußerte sich erstmals optimistisch zu einer möglichen Rückkehr, betonte allerdings, dass die endgültige Entscheidung bei der medizinischen Abteilung liege.

Bei den Green Bay Packers zeichnet sich eine positive Entwicklung im Rehabilitationsprozess von Micah Parsons ab. Der Edge Rusher hatte sich im Dezember einen Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie zugezogen und steht seitdem auf der Physically Unable to Perform List. Nun schloss Head Coach Matt LaFleur einen Trainingsstart in der kommenden Woche nicht mehr aus. Ein Einsatz im nächsten Spiel gegen die New England Patriots gilt dennoch als äußerst unwahrscheinlich.
Seit mehreren Wochen wird Packers-Head-Coach Matt LaFleur regelmäßig nach dem Gesundheitszustand von Micah Parsons gefragt. Bislang hatte der Trainer die Möglichkeit einer zeitnahen Trainingsrückkehr stets deutlich verneint.
Am Dienstag klang seine Antwort erstmals anders. "Ich hoffe es sehr", erklärte LaFleur auf die Frage, ob Parsons bereits in der kommenden Woche wieder auf dem Trainingsplatz stehen könnte.
Auf Nachfrage bestätigte der Head Coach, dass seine Einschätzung optimistischer ausfalle als in den vergangenen Wochen. "Das stimmt. Letztendlich ist das eine medizinische Entscheidung. Aber ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten", sagte LaFleur.
Anschließend machte er deutlich, dass ein baldiger Trainingsstart zumindest im Bereich des Möglichen liege. "Ich sage, dass es eine Chance gibt."
Eine konkrete Zusage wollte der Trainer allerdings nicht machen. Ob Parsons tatsächlich wieder ins Training einsteigen darf, hängt weiterhin von der Freigabe durch die medizinische Abteilung ab.
Parsons hatte sich am 14. Dezember des vergangenen Jahres sowohl das vordere Kreuzband als auch den Meniskus im linken Knie gerissen. Rund zwei Wochen später wurde der Pass-Rusher operiert.
Seitdem arbeitet der 27-Jährige an seinem Comeback. Bislang befindet er sich weiterhin auf der Physically Unable to Perform List, kurz PUP.
Sobald die Packers Parsons wieder am Mannschaftstraining teilnehmen lassen, beginnt für den Klub ein dreiwöchiges Zeitfenster. Innerhalb dieses Zeitraums muss Green Bay entscheiden, ob der Edge Rusher in den aktiven Kader aufgenommen oder auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt wird.
Ein Trainingsstart bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Parsons unmittelbar wieder in einem NFL-Spiel eingesetzt werden kann.
Auch wenn Parsons in der kommenden Woche auf den Trainingsplatz zurückkehren sollte, ist ein Einsatz gegen die New England Patriots am 8. November äußerst unwahrscheinlich.
Die Packers treffen zunächst am Donnerstag auf die Carolina Panthers. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit stehen in dieser Woche keine regulären Trainingseinheiten auf dem Programm.
Deshalb wäre es für Green Bay wenig sinnvoll gewesen, das dreiwöchige Trainingsfenster von Parsons bereits jetzt zu eröffnen. Nach dem Auswärtsspiel gegen New England empfangen die Packers in Week 10 die Minnesota Vikings. Anschließend steht in Week 11 die Bye Week auf dem Spielplan.
Damit könnte sich für die Verantwortlichen eine weitere Möglichkeit ergeben, Parsons zusätzliche Zeit für seine Rehabilitation einzuräumen.
Ein denkbarer Zeitpunkt für Parsons' Comeback wäre deshalb das Auswärtsspiel gegen die Los Angeles Rams am 25. November.
Bis dahin hätte der Pass-Rusher nach einem möglichen Trainingsstart in der kommenden Woche mehrere Wochen Zeit, um sich wieder an die körperlichen Anforderungen des Mannschaftstrainings zu gewöhnen.
Gerade nach einer schweren Knieverletzung dürfte Green Bay vermeiden wollen, seinen wichtigsten Pass-Rusher zu früh wieder einzusetzen.
Eine Entscheidung über den tatsächlichen Zeitpunkt seines Comebacks ist allerdings noch nicht gefallen. Für die Packers wäre bereits die Rückkehr ins Mannschaftstraining ein wichtiger Fortschritt. Nach mehr als zehn Monaten ohne regulären Trainingsbetrieb könnte Parsons damit den nächsten entscheidenden Schritt auf dem Weg zurück auf das Spielfeld machen.
nkr