15.11.2025
Nationalspieler verlängert
Die Hildesheim Invaders haben offiziell bekanntgegeben, dass Nelson Hughes und Hendrik Scharnbacher auch 2026 das Quarterback-Duo des Teams bilden werden. Mit dieser Entscheidung sichern sich die Niedersachsen nicht nur sportliche Stabilität, sondern auch eine klare Identität auf der wichtigsten Position des Spiels.

Die Hildesheim Invaders setzen ein starkes Zeichen für Stabilität und Zukunftsplanung: Mit Nelson Hughes und Hendrik Scharnbacher bleibt das eingespielte Quarterback-Duo an Bord, nachdem zuvor bereits Wide Receiver Keelan Cole seinen Vertrag verlängert hatte.
Während Hughes weiterhin das erfahrene Gesicht der Offense bleibt, festigt Scharnbacher seine Rolle als verlässlicher Architekt im Hintergrund - ein Duo, das sportliche Qualität und Identifikation optimal verbindet.
Der US-Amerikaner Nelson Hughes ist längst mehr als nur der Starting Quarterback der Invaders. Nachdem er bereits 2017 für die Niedersachsen gespielt hat, kehrte er nach Stationen in Ingolstadt und Italien 2022 zurück zu den Invaders.
Mit seinem Spielstil - mobil, spielintelligent und variabel - gibt er der Offense Struktur und Ruhe. In der vergangenen Saison verletzte er sich im fünften Saisonspiel gegen die Potsdam Royals und fiel die restliche Saison aus. Bis dato kam er auf eine Completion Percentage von rund 69 Prozent, 1007 Yards, sechs Touchdowns und zwei Interceptions. Zudem lief er für 129 Yards und zwei TDs.
Neben Hughes setzt der Verein weiterhin auf Hendrik Scharnbacher. Das Hildesheimer Eigengewächs verbrachte ein Jahr in den USA und spielte zudem in der GFL für die New Yorker Lions Braunschweig und Berlin Adler, ehe er dieses Jahr zurück in die Heimat gekehrt ist.
Der 24-Jährige, der jüngst für die Nationalmannschaft nominiert wurde, hat sich zu einer verlässlichen Nummer zwei entwickelt, die weit mehr ist als nur ein Backup. Nach der Verletzung von Hughes kam er in der vergangenen Saison auf 1348 Passing Yards, elf Touchdowns und neun Interceptions bei einer Completion Percentage von rund 59 Prozent.
Damit haben die Invaders auf der wichtigsten Position bereits für Klarheit gesorgt. Damit soll in der kommenden Saison wieder die Playoffs in der GFL angegriffen werden.
mgs