vor 9 Stunden
Massive Kritik nach dem Draft
Die Auswahl von Ty Simpson an Position 13 sorgte beim NFL Draft 2026 für Verwunderung. Viele Beobachter hatten bei den Los Angeles Rams einen "Win-now"-Pick erwartet - stattdessen entschied sich die Franchise für die Zukunft. Nun haben die Verantwortlichen ihre Entscheidung öffentlich erklärt.

Im Zentrum steht dabei eine klare Strategie: Simpson soll nicht sofort liefern, sondern langfristig aufgebaut werden. Die Aussagen aus dem Umfeld der Rams zeigen, dass der Pick weniger mit der Gegenwart als vielmehr mit der Zeit nach Matthew Stafford zu tun hat.
Die zentrale Botschaft der Rams ist eindeutig: Ty Simpson ist ein Investment in die Zukunft. Intern wurde früh klargestellt, dass der Quarterback nicht als kurzfristige Lösung gedacht ist.
So wurde Stafford laut Teamführung direkt über den Pick informiert - mit dem klaren Hinweis, "dass es für den Zeitpunkt ist, wenn Stafford aufhört".
Diese Aussage unterstreicht die strategische Ausrichtung der Franchise: Der aktuelle Starting Quarterback bleibt gesetzt, während Simpson ohne Druck aufgebaut werden soll.
Ein weiterer entscheidender Punkt in der Argumentation der Rams ist die geplante Entwicklung des jungen Quarterbacks. Simpson soll Zeit bekommen, sich an das NFL-Niveau anzupassen und hinter einem erfahrenen Veteranen zu lernen.
Die Idee dahinter: Er kann "hinter einem der besten Quarterbacks lernen" und sich Schritt für Schritt entwickeln.
Gerade diese Konstellation - Talent plus Lernphase - sehen die Verantwortlichen als optimalen Weg, um das Potenzial des Spielers auszuschöpfen.
Neben dem langfristigen Plan spielt auch die sportliche Passung eine Rolle. Intern wird Simpson als Quarterback gesehen, der gut in das System von Head Coach Sean McVay passt.
Ein Beobachter formulierte es so: "Ich denke, er kann spielen." Zudem bringe er "eine Mentalität mit, die Sean McVay liebt".
nkr