12.07.2026
Gruppe um Khosla erhält Zuschlag
Die Seattle Seahawks haben gut fünf Monate nach dem Triumph im Super Bowl den Besitzer gewechselt: Eine Gruppe um Vinod Khosla, bisheriger Minderheitsinvestor bei den 49ers, erwarb die Anteile - einem Medienbericht zufolge für einen Rekordpreis. Nur noch die Zustimmungen der anderen Franchise-Besitzer fehlen.

Nur zwei Wochen nach dem Gewinn des Super Bowls leiteten die Besitzer der Seattle Seahawks den Verkauf der Franchise ein. Grundlage der Entscheidung ist das Testament des 2018 verstorbenen langjährigen Besitzers Paul Allen. Dessen Schwester Jody Allen verwaltete das Team seitdem. Doch nach 29 Jahren endet die Ära Allen in Seattle - der Mitbegründer von Microsoft hatte die Seahawks 1997 gekauft, als ein möglicher Standortwechsel im Raum stand.
Gut fünf Monate nach der Ankündigung, dass das Franchise zum Verkauf steht, verkündeten die Seahawks den Abschluss des Prozesses. Eine Eigentümergruppe um den Minderheitsinvestor der 49ers Vinod Khosla bekam den Zuschlag. "Es ist uns eine Ehre, als nächste Verwalter der Seattle Seahawks betraut zu werden. Wir freuen uns darauf, auf dem von Paul Allen geschaffenen Erfolgsfundament aufzubauen und das Vertrauen der Seahawks-Organisation sowie der Fans überall zu gewinnen", so Khosla.
Der Gründer der Risikokapitalgesellschaft Khosla Ventures zahlt wohl eine NFL-Rekordsumme. Einem Medienbericht von ESPN zufolge überweist die Gruppe 9,612 Milliarden Dollar an den Nachlass von Allen. Die National Football League muss dem Geschäft in den kommenden Monaten noch zustimmen.
Bislang hielten die Washington Commanders die Bestmarke, die 2023 für 6,05 Milliarden Dollar den Besitzer wechselten. Der Erlös aus dem Seahawks-Verkauf soll wohltätigen Zwecken zugutekommen. Durch den Deal muss die Familie Khosla auch ihre 3,1 Prozent der Anteile an den 49ers abgeben.
aka