vor 1 Tag
Viel los in der AFLE
Drei Spiele, drei völlig unterschiedliche Geschichten: Während die Vienna Vikings ihre Offensivstärke eindrucksvoll unter Beweis stellten, setzte sich Rhein Fire in einem engen Schlagabtausch gegen die London Warriors durch. Die Wroclaw Panthers mussten dagegen bis in die Schlussminuten zittern, ehe der knappe Erfolg über Berlin Thunder feststand.

Klare Verhältnisse in Wien, Hochspannung auf Mallorca und ein Offensivspektakel in Breslau: Der aktuelle Spieltag der AFLE bot zahlreiche Geschichten. Während die Vienna Vikings ihre Titelambitionen eindrucksvoll untermauerten, mussten Rhein Fire und die Wroclaw Panthers deutlich härter für ihre Siege arbeiten.
Die Wroclaw Panthers haben sich in einem offensiven Schlagabtausch mit 36:33 gegen Berlin Thunder durchgesetzt. Nach einem frühen 93-Yard-Touchdown von Jon Cole übernahmen die Panthers dank vier Touchdown-Pässen von Jameson Wang und einem Rushing-Touchdown von Bartosz Woch zwischenzeitlich die Kontrolle.
Berlin kämpfte sich im Schlussviertel noch einmal heran, verkürzte durch zwei Touchdowns und einen spektakulären 95-Yard-Kickoff-Return von Jon Cole auf drei Punkte, doch die Aufholjagd kam letztlich zu spät.
Die Vienna Vikings haben die Firenze Red Lions mit 63:17 klar besiegt und dabei ihre Favoritenrolle eindrucksvoll unterstrichen. Nach dem frühen 7:6 der Italiener übernahmen die Österreicher das Kommando und erzielten 57 der folgenden 67 Punkte. Quarterback Ben Holmes warf drei Touchdown-Pässe, Backup Nico Hrouda steuerte zwei weitere Touchdowns bei und Running Back Karri Pajarinen lief zweimal in die Endzone.
Zusätzlich sorgte Marloshawn Franklin Jr. mit einem Pick-Six früh für die Vorentscheidung. Firenze konnte lediglich mit einem weiteren Rushing-Touchdown von Armani Edden und einem Field Goal von Jacopo Impallomeni noch Ergebniskosmetik betreiben, hatte dem dominanten Auftritt der Vikings insgesamt aber wenig entgegenzusetzen.
Rhein Fire hat sich auf Mallorca mit 40:30 gegen die London Warriors durchgesetzt. Die Führung wechselte mehrfach, nachdem London zunächst durch Quarterback Kare Lyles und Receiver Marcus Libman vorlegte. Rhein Fire antwortete mit zwei Touchdown-Pässen von Kenji Bahar auf Harlan Kwofie, einem Rushing-Touchdown von Giacomo De Pauli und einem 20:20-Halbzeitstand.
Nach der Pause brachte Jonathan Scott Rhein Fire erstmals entscheidend in Führung, ehe London durch einen 65-Yard-Touchdown von Libman noch einmal ausglich. Im Schlussviertel sorgten jedoch ein weiterer Touchdown-Pass von Bahar auf Tim Sauerland sowie ein Field Goal von Sebastian Van Santen für den letztlich verdienten Erfolg von Rhein Fire auf Mallorca.
nkr