31.08.2026
Gefahr abgewendet
Knall nach Halbfinal-Aus: Die AFLE wird Mehrheitseigentümer von Rhein Fire und bewahrt das Franchise damit vor einem möglichen Insolvenzverfahren. Damit soll das Franchise gesichert sein und auch in der nächsten Saison wie gewohnt in der AFLE antreten können.

Rhein Fire ist vor einer drohenden Insolvenz gerettet. Die AFLE übernimmt im Rahmen ihres sogenannten "Stabilization Plan" die Mehrheit am traditionsreichen Franchise und damit die Kontrolle über den Klub.
Der Schritt war aufgrund einer akuten finanziellen Notlage notwendig. Rhein Fire verzeichnete in der vergangenen Spielzeit nur noch etwa 5000 Zuschauer im Schnitt - in der letzten ELF-Saison waren es häufig noch fünfstellige Besucherzahlen gewesen. Durch die Übernahme soll nicht nur eine unmittelbar drohende Insolvenz abgewendet, sondern auch die langfristige Stabilität und der Spielbetrieb von Rhein Fire gesichert werden.
Die AFLE sieht die Übernahme als Ausdruck ihrer Gründungsidee, die eigenen Franchises auch in schwierigen Situationen zu unterstützen, anstatt sie sich selbst zu überlassen. "Diese Entscheidung unterstreicht die Gründungsphilosophie der AFLE, ihren Franchises in herausfordernden Momenten zur Seite zu stehen", erklärt die AFLE. Mit Rhein Fire geht die Liga dabei einen entscheidenden Schritt weiter und übernimmt die Zukunft des Klubs direkt in die eigenen Hände.
"Rhein Fire ist einer der traditionsreichsten und bekanntesten Namen im europäischen American Football. Eine Franchise mit dieser Geschichte verdient mehr als nur ein Rettungspaket. Sie verdient einen Eigentümer, der vollständig in ihre Zukunft investiert ", sagte Moritz Heisler, Geschäftsführer und COO der AFLE.
Der Eigentümerwechsel sichert den laufenden Betrieb von Rhein Fire vollständig ab und beseitigt das unmittelbare Insolvenzrisiko. Als neuer Mehrheitseigentümer hat die AFLE nun direkten Einblick und Kontrolle über die Finanzen und die Führung der Franchise. Diese Struktur soll sowohl die langfristige Stabilität des Teams als auch die dauerhafte Teilnahme am Spielbetrieb Saison für Saison garantieren.
"Spieler, Trainer und Mitarbeiter brauchen die Sicherheit, dass ihre Franchise auch in Zukunft existiert. Fans brauchen die Gewissheit, dass ihr Team in der nächsten Saison und auch danach noch da sein wird", sagte Heisler.
Auch die Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg bleibt die Heimspielstätte des Franchises. Das Stadion zählt zu den Vorzeige-Spielstätten der Liga und wird am Sonntag, 6. September, Schauplatz des ersten Gold Bowls der AFLE.
nhu