22.09.2026
Historisches Ereignis
Matthew Stafford klettert in der ewigen Bestenliste der NFL weiter nach oben. Beim 28:6 der Los Angeles Rams gegen die New York Giants überholte der Quarterback Philip Rivers und steht nun alleine auf Platz sechs bei den meisten Touchdown-Pässen der Regular Season.

Stafford lieferte beim deutlichen Erfolg der Rams gleichzeitig eine starke Vorstellung ab. Der 38-Jährige warf für 327 Yards und vier Touchdowns und erreichte dabei einen weiteren historischen Meilenstein.
Die entscheidende Szene folgte im dritten Viertel. Stafford fand Davante Adams mit einem 11-Yard-Pass in der Endzone und warf damit den 426. Touchdown-Pass seiner NFL-Karriere.
Damit zog er an Philip Rivers vorbei und übernahm alleine den sechsten Platz in der ewigen Bestenliste. "Ich bin ein riesiger Fan dieser Liga und das schon, seit ich ein kleines Kind war", sagte Stafford. "In einem Atemzug mit einigen der Jungs genannt zu werden, zu denen ich als Kind aufgeschaut habe und wie die ich sein wollte, und gegen einige von ihnen später sogar spielen zu dürfen, ist ein besonderes Gefühl."
Vor Stafford liegen nur noch Tom Brady mit 649 Touchdown-Pässen, Drew Brees mit 571, Peyton Manning mit 539, Aaron Rodgers mit 528 und Brett Favre mit 508.
Der Touchdown-Rekord war nicht die einzige besondere Statistik des Abends. Stafford ist erst der zweite Quarterback der NFL-Geschichte, der für zwei unterschiedliche Franchises jeweils mindestens 25 Spiele mit drei oder mehr Touchdown-Pässen absolviert hat.
Für die Rams gelang ihm das mittlerweile zum 25. Mal. Während seiner langen Zeit bei den Detroit Lions hatte Stafford sogar 42 solcher Spiele.
Der einzige andere Quarterback mit diesem Kunststück ist Peyton Manning. Der Hall of Famer kam auf 64 entsprechende Spiele für die Indianapolis Colts und weitere 29 für die Denver Broncos. "Dieses Spiel ist etwas Besonderes", erklärte Stafford. "Es hat mich, meine Familie und mein Leben sehr gut behandelt. Deshalb bin ich einfach glücklich, ein Teil davon zu sein, und habe großen Respekt vor den Jungs, die das vor mir geschafft haben."
nkr