26.09.2026
Defense-Schlacht
In Tennessee trafen nach 57 Jahren erneut die Tennessee Volunteers auf die Texas Longhorns. In einem von der Defense geprägten Spiel setzten sich die Texas Longhorns am Ende knapp durch und halten ihren Favoriten-Status weiter aufrecht.

Nach 57 Jahren trafen die Tennessee Volunteers und die Texas Longhorns in dieser Saison wieder aufeinander. Die Gäste gingen als an Nummer 1 geranktes Team als klarer Favorit in die Partie gegen die Volunteers, die an 14 gelistet wurden.
Die in weiß spielenden Longhorns bekamen den ersten Ballbesitz. Die Gäste starteten schnell und nach einem Big Play von Quarterback Arch Manning auf Receiver Emmett Mosely lief Running Back Raleek Brown in die Endzone zum Opening-Touchdown - 0:7.
Doch auch die Offense der Volunteers startete gut und kam nach einem langen Drive bis in die Redzone. Doch das Team kam erst zum zweiten Mal in dieser Saison nach einem Drive in die Redzone nicht zum Touchdown und musste sich mit einem Field Goal zufriedengeben - 3:7.
Nachdem beide Teams mit einem 3&Out das Feld wieder verlassen mussten, arbeiteten sich die Longhorns erneut bis in die Redzone vor. Aber auch Texas scheiterte an den letzten Yards vor der Endzone und baute die Führung durch lediglich ein Field Goal aus - 3:10.
Im nächsten Drive der Volunteers brachte ein Play das gesamte Stadion zum Schweigen. Bei einem Quarterback-Run verletzte sich Starting-Quarterback Brandon Faizon. Backup George MacIntyre übernahm und stand direkt vor einem 3rd&8, bei dem er nur ein Yard erlaufen konnte.
Doch auch die Longhorns konnten aus ihrem nächsten Drive nichts machen. Manning warf einen tiefen Pass in Double-Coverage, der von Kayin Lee abgefangen wurde. Während Tennessee den Ball per Punt wieder abgeben musste, unterlief Manning der nächste Fehler. Der erste Snap flutschte Manning durch die Hände - einige Yards später konnte er den Ball aber selbst sichern. Kurz darauf musste Texas den Ball aber wieder abgeben.
Im nächsten Drive der Volunteers kam Faizon zurück aufs Feld und eine Flagge beim 3rd&Long veränderte das Momentum komplett. Durch den First Down spielte sich das Heimteam in einen Lauf, stand aber nach der Two-Minute-Warning vor einem 4th&7 und riskierte alles mit einem tiefen Pass, der aber nicht beim Receiver ankam. Mit 3:10 ging es in die Halbzeit.
Beide Offenses hatten große Probleme nach der Pause. Die Special-Teams-Unit der Heimmannschaft sorgte für das nächste Highlight-Play. Den Punt aus der eigenen Endzone der Longhorns trug Returner Qua Moss bis zum Touchdown zurück zum 10:10-Ausgleich.
Texas reagierte mit einem guten Drive, der schließlich in einem Field Goal endete und die Longhorns wieder in Führung brachte - 10:13. Die Volunteers konnten darauf nicht antworten. Zweimal war es Colin Simmons, der Faizon zu Boden brachte und damit seinen dritten und vierten Sack im Spiel erzielte.
Nach einer langen Phase, in der die Defenses die dominanten Rollen spielten, kam Texas offensiv wieder in einen Rhythmus und arbeitete sich bis in die Redzone vor. Diesmal scheiterte das Team nicht kurz vor der Endzone, sondern Brown konnte erneut einen Touchdown bejubeln und die Longhorns mit 10:20 in Führung bringen.
Die Longhorns-Defense setzte das nächste Ausrufezeichen und forcierte ein Turnover on Downs in der Hälfte der Volunteers - aus der guten Feldposition konnten die Longhorns aber keine Punkte erzielen.
Kurz vor Ende des Spiels kamen die Volunteers ohne Timeouts nochmal über das Feld und Faizon fand seinen Receiver Mike Matthews zum 17:20-Anschluss. Der anschließende Onside-Kick wurde von den Volunteers gesichert und gab dem Team die letzte Chance auf einen Game-Winning-Touchdown oder ein Field Goal zum Ausgleich.
Durch Flaggen und Sacks ging es Spielzug für Spielzug hin und her. Mit nur noch fünf Sekunden Restspielzeit waren die Volunteers zu einer Hail Mary gezwungen, die von den Longhorns verteidigt werden konnte. Damit siegen die Longhorns in einem am Ende spannenden Spiel, trotz einer nur durchschnittlichen Leistung gegen Tennessee.
nhu