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    NFL

    vor 10 Stunden

    Ausverkauf in Indianapolis

    Trotz Umbruch bei den Colts: Taylor dementiert Trade-Forderung

    Nach den überraschenden Trades von Quenton Nelson und DeForest Buckner steht bei den Indianapolis Colts offenbar ein größerer Umbruch bevor. Auch die Zukunft von Star-Running-Back Jonathan Taylor ist ungewiss. Der 27-Jährige stellte nun allerdings klar, dass er selbst keinen Trade gefordert habe. Gleichzeitig weiß Taylor, dass seine Zukunft nicht allein in seinen Händen liegt.

    Jonathan Taylor in einem NFL-Spiel für die Indianapolis Colts
    Jonathan Taylor dementiert die Gerüchte. IMAGO/Newscom World

    Die Indianapolis Colts haben innerhalb weniger Tage zwei ihrer wichtigsten Leistungsträger abgegeben. Während Quenton Nelson künftig für die Seattle Seahawks und DeForest Buckner für die San Francisco 49ers aufläuft, nehmen die Spekulationen um Jonathan Taylor zu. Der Running Back betonte nun seine Verbundenheit mit Indianapolis, schloss einen möglichen Abschied aber nicht grundsätzlich aus.

    Taylor bekennt sich zu den Colts

    Nach dem enttäuschenden Saisonstart mit einer Bilanz von 2-5 und den jüngsten Personalentscheidungen steht bei den Indianapolis Colts offenbar ein größerer Umbruch bevor. Besonders die Trades von Quenton Nelson und DeForest Buckner sorgten innerhalb der Organisation für Aufsehen. Nun richtet sich der Blick auf Jonathan Taylor, der zu den wertvollsten verbliebenen Spielern im Kader gehört.

    Der Running Back bestätigte allerdings, dass er selbst keinen Wechsel gefordert habe. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er auf mögliche Entscheidungen der Franchise nur begrenzten Einfluss nehmen könne. "Ich habe nichts gehört und kann das auch nicht kontrollieren", erklärte Taylor. "Ihr wisst natürlich, dass ich immer stolz darauf bin, das Hufeisen zu tragen, und stolz darauf bin, hier zu sein."

    Tatsächlich sollen bereits mehrere Teams bei den Colts bezüglich einer möglichen Verpflichtung des Running Backs angefragt haben. Ob Indianapolis bereit ist, Taylor abzugeben, bleibt allerdings offen.

    Abschied von Nelson und Buckner trifft Taylor

    Besonders emotional äußerte sich Taylor über die Abgänge seiner langjährigen Mitspieler. Während Nelson zu den Seattle Seahawks wechselte, wurde Buckner zu den San Francisco 49ers getradet. Beide galten über Jahre als wichtige Führungsspieler der Colts. "Es waren alles nur Spekulationen, bis tatsächlich etwas passiert ist", erklärte Taylor. "Diese Jungs sind der Goldstandard der NFL. Und natürlich ist das die geschäftliche Seite, an der es wirklich wehtut."

    Der Running Back machte zudem deutlich, wie sehr ihn die verpassten gemeinsamen Erfolge beschäftigen. "Ich wünschte, ich hätte irgendwie mehr tun können, denn ich wollte für diese Jungs gewinnen. Wir wollten es hier gemeinsam mit ihnen schaffen."

    Nach dem enttäuschenden Saisonende 2025 und dem schwachen Start in die aktuelle Spielzeit deutet vieles darauf hin, dass Indianapolis seinen Kader grundlegend verändern möchte.

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    nkr