15.09.2026
Der neue Star in Kansas City
Kenneth Walker III hätte sich sein Debüt für die Kansas City Chiefs kaum besser vorstellen können. Der Running Back dominierte beim 31:10 gegen die Denver Broncos und brachte dabei eine Explosivität ins Laufspiel zurück, die Kansas City seit Jahren vermisst hatte.

Mit 173 Rushing Yards, zwei Touchdowns und mehreren historischen Marken stellte Walker bei seinem ersten Auftritt im Chiefs-Trikot sogar Patrick Mahomes in den Schatten.
Das Highlight seines Abends folgte direkt nach der Halbzeit. Bei einem vierten Versuch und einem Yard zu gehen bekam Walker den Ball, brach durch die Defense der Broncos und lief über 60 Yards zum Touchdown.
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Für Kansas City war ein derart explosiver Lauf selten geworden. Walkers 60-Yard-Score war der längste Lauf eines Chiefs-Spielers seit 2019. In den vergangenen beiden Spielzeiten hatte der längste Run eines Kansas-City-Spielers gerade einmal 35 Yards betragen.
Walker zeigte damit bereits in seinem ersten Spiel genau jene Big-Play-Gefahr, die dem Backfield der Chiefs zuletzt gefehlt hatte.
Doch der 60-Yard-Touchdown war nur ein Teil seines Abends. Walker beendete die Partie mit 23 Carries für 173 Yards und erzielte damit die meisten Rushing Yards eines Chiefs-Spielers, seit Patrick Mahomes 2018 zum Starting Quarterback des Teams wurde. Hinzu kamen drei Receptions für 18 Yards.
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Auch durch die Luft fand Walker die Endzone. Damit vereinte er mindestens 150 Rushing Yards, einen Rushing-Touchdown über mindestens 50 Yards und einen Receiving-Touchdown in einer Partie - eine Kombination, die zuvor noch kein Spieler in der Geschichte der Chiefs geschafft hatte.
Gerade die Art und Weise seines Debüts dürfte Kansas City Hoffnung machen. In den vergangenen Jahren war die Offense stark von Mahomes und dem Passing Game abhängig, während explosive Runs immer seltener geworden waren.
Walker zeigte gegen Denver, wie sehr sich das verändern könnte. Insgesamt produzierte er 191 Yards from Scrimmage und zwei Touchdowns. Sein 173-Yard-Abend war zugleich ein neuer persönlicher Karrierebestwert.
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Nach nur einem Spiel ist es für größere Schlussfolgerungen noch zu früh. Walkers Debüt lieferte allerdings einen deutlichen Hinweis darauf, welche zusätzliche Dimension er der Chiefs-Offense geben kann: Kansas City verfügt wieder über einen Running Back, der einen Spielzug aus dem Nichts in einen Touchdown verwandeln kann.
nkr