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    NFL

    22.10.2026

    Unruhen in Frankreich

    Wird Paris zum Problem? Steelers sagen Fan-Event ab

    Die NFL hält trotz anhaltender Unruhen am geplanten Spiel zwischen den Pittsburgh Steelers und den New Orleans Saints in Paris fest. Eine Fanveranstaltung vor der Partie wurde dagegen aus Sicherheitsgründen abgesagt. Damit stellt sich die Frage, ob die Liga das Risiko für das Spiel richtig einschätzt.

    Ein Fan-Event der Pittsburgh Steelers.
    Die Pittsburgh Steelers sagen ihr Fan-Event in Paris ab. Saul Young/News Sentinel / USA TODAY NETWORK via I

    Die NFL hat eine geplante Fanveranstaltung der Pittsburgh Steelers in Paris abgesagt. Hintergrund sind die anhaltenden Unruhen im Bastille-Viertel. Das Spiel zwischen den Steelers und den New Orleans Saints soll dagegen wie geplant in der französischen Hauptstadt stattfinden.

    New Orleans Saints
    NEWNew OrleansNew Orleans Saints
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    Pittsburgh Steelers
    PITPittsburghPittsburgh Steelers

    Wie Andrew Fillipponi vom Radiosender 93.7 The Fan aus Pittsburgh berichtete, entschied die NFL, das sogenannte Steelers Fan House nicht durchzuführen. Die Veranstaltung war für die Tage vor dem Spiel vorgesehen.

    "Aufgrund der jüngsten Ereignisse im Bastille-Viertel und nach sorgfältiger Abwägung haben wir entschieden, die geplante Veranstaltung Steelers Fan House in Paris nicht durchzuführen", hieß es in einer Mitteilung, die Fillipponi veröffentlichte.

    Gleichzeitig betonte die NFL, dass die Vorbereitungen für die Partie zwischen Pittsburgh und New Orleans unverändert weiterliefen. Die Liga arbeite eng mit den örtlichen Behörden und Partnern zusammen, um sämtliche organisatorischen und sicherheitsrelevanten Fragen zu klären.

    Zu hohes Risiko?

    Die Entscheidung wirft allerdings Fragen auf. Während die Liga an der Austragung des Spiels festhält, verzichtet sie aufgrund der Sicherheitslage auf eine öffentliche Fanveranstaltung. Zwar dürften die Teams in ihren Hotels, im Stadion und auf den Wegen zwischen den Standorten besonders geschützt werden. Für Fans außerhalb dieser Bereiche lasse sich ein vergleichbares Sicherheitsniveau jedoch nicht gewährleisten.

    Zudem könnten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen rund um das Stadion Ressourcen binden, die an anderer Stelle in der Stadt benötigt werden. Wie groß das tatsächliche Risiko ist, bleibt offen. Ein Restrisiko lässt sich angesichts der aktuellen Lage allerdings nicht vollständig ausschließen.

    Die NFL setzt damit auf den Grundsatz, dass die Show weitergehen muss. Eine mögliche Alternative wäre gewesen, die Partie nach London zu verlegen und Paris zu einem späteren Zeitpunkt als Austragungsort zurückzubringen. Die Liga hält jedoch an ihrem ursprünglichen Plan fest. Ob diese Entscheidung angesichts der Sicherheitslage die richtige ist, bleibt umstritten.

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