NFL
22.01.2026
Rekordjagd am Championship Sunday
Alles Wichtige zu den NFL Championship Games - zum Durchklicken

Alles Wichtige zu den NFL Championship Games - zum Durchklicken
Die Conference Championship Games versprechen Geschichte, Rekorde und große Karrieremomente. Spieler, Trainer und Teams stehen vor Meilensteinen, die ihre Saison - und teils ihre gesamte Laufbahn - prägen könnten. Diese Slideshow zeigt, worauf es am Championship-Sonntag besonders zu achten gilt.
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New England Patriots
New England ist mit einer Bilanz von 11-5 (.688) das erfolgreichste Team in Conference Championship Games in der NFL-Geschichte. Kein anderes Franchise konnte mehr Siege in dieser Runde einfahren. Die Patriots gehen also mit historischer Erfahrung in das Duell.
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Denver Broncos
Denver steht bei 8-2 in seinen letzten zehn Conference Championship Games. Mit einem Sieg gegen New England könnten die Broncos die Cowboys, Steelers und 49ers überholen und allein auf Platz zwei der ewigen Bestenliste bei Conference-Championship-Siegen vorrücken. Zudem verzeichnete Denver in der Regular Season 2025 insgesamt 68 Sacks - der fünfhöchste Wert der NFL-Geschichte. Inklusive Playoffs steht das Team nun bei 71 Team-Sacks. Mit zwei weiteren Sacks gegen Drake Maye könnten die Broncos die Raiders von 1983 und die Giants von 1985 überholen und auf Platz fünf der besten Sack-Saisons aller Zeiten (inklusive Playoffs) vorrücken. Angeführt wird diese Liste weiterhin von der legendären Chicago Bears Defense aus den Jahren 1984 (82 Sacks) und 1985 (80 Sacks).
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Los Angeles Rams
Mit einem Sieg in Seattle könnten die Rams Geschichte schreiben. Als Nummer-5-Seed hätten sie die Chance, erst das fünfte Team seit der Realignment-Ära 2002 zu werden, das ohne Division-Titel den Super Bowl erreicht.
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Beste Offense gegen beste Defense
In Seattle trifft die beste Scoring-Defense der Regular Season auf die beste Scoring-Offense. Die Seahawks ließen ligaweit die wenigsten Punkte zu, während die Rams die meisten erzielten. Erst zum dritten Mal seit 1970 kommt es in einem Conference Championship Game zu diesem besonderen Duell.
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Mike Vrabel
Mike Vrabel gewann in seiner ersten Saison als Patriots-Head-Coach inklusive Playoffs bereits 16 Spiele. Mit einem weiteren Sieg könnte er nicht nur den Super Bowl erreichen, sondern auch einen Bestwert für Siege in der ersten Saison einstellen. Mit dem Einzug in den Super Bowl wäre Vrabel zudem erst der achte Coach in der NFL-Geschichte, dem dieses Kunststück in seiner ersten Saison mit einem neuen Team gelingt.
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Sean Payton
Sean Payton führte Denver zu 14 Siegen, einem geteilten Franchise-Rekord, und zum Nummer-1-Seed der AFC. Mit einem Erfolg gegen New England könnte er als achter Coach der NFL-Geschichte mit zwei verschiedenen Teams den Super Bowl erreichen.
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Sean McVay
Sean McVay steht bei zehn Playoff-Siegen in seiner Karriere. Mit einem Sieg in Seattle könnte er Don Shula überholen und alleiniger Rekordhalter für die meisten Postseason-Siege eines Head Coaches unter 45 Jahren werden.
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Cooper Kupp
Cooper Kupp trifft erstmals in den Playoffs auf das Team, mit dem er Super Bowl MVP wurde. Damit wird er der fünfte Spieler der NFL-Geschichte, der in der Postseason gegen das Team antritt, mit dem er zuvor den Super Bowl MVP gewann. Zuvor gelang dies bereits den Pro Football Hall of Famern Richard Dent (1994 mit San Francisco gegen Chicago) und Peyton Manning (2014 mit Denver gegen Indianapolis) sowie Santonio Holmes (2010 mit den New York Jets gegen Pittsburgh) und Von Miller (2024 mit Buffalo gegen Denver).
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Mike Macdonald
Mike Macdonald führte Seattle zu 14 Siegen in der Regular Season - Franchise-Rekord. Mit einem weiteren Playoff-Erfolg könnte er den Bestwert für Siege eines Head Coaches unter 40 Jahren in einer Saison einstellen.
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Drake Maye
Maye (23) führte die NFL mit einem Passer Rating von 113,5 an und gewann seine ersten beiden Playoff-Spiele. Mit einem weiteren Sieg könnte er zu einem exklusiven Kreis junger Quarterbacks gehören, die vor ihrem 24. Geburtstag den Super Bowl erreichten. Vor ihm gelang das nur dem Pro Football Hall of Famer Dan Marino (1984) und Ben Roethlisberger (2005).
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Jarrett Stidham
Stidham, Backup für den verletzten Bo Nix, steht vor einer historischen Aufgabe. Mit nur vier Karriere-Starts, in denen er 1080 Passing Yards und sechs Touchdowns erzielte, wäre er der Quarterback mit den wenigsten Starts seit 1970, der ein Conference Championship Game als Starter beginnt.
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Matthew Stafford
Stafford führte die NFL 2025 sowohl in Passing Yards als auch bei Touchdown-Pässen an. Mit einem Sieg könnte er sich einer exklusiven Gruppe von Quarterbacks anschließen, die beide Kategorien anführten und im selben Jahr den Super Bowl erreichten - neben Tom Brady (2007 mit New England), Patrick Mahomes (2022 mit Kansas City) sowie den Pro Football Hall of Famern Peyton Manning (2013 mit Denver), Dan Marino (1984 mit Miami) und Kurt Warner (2001 mit den St. Louis Rams).
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Sam Darnold
In seiner ersten Saison in Seattle warf Darnold für über 4000 Yards. Mit einem Sieg könnte er der fünfte Quarterback seit 2000 werden, der in seinem ersten Jahr mit einem neuen Team direkt den Super Bowl erreicht. Zuletzt gelang das Matthew Stafford mit den Rams (2021) und Tom Brady mit den Buccaneers (2020).
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Davante Adams
Adams führte die NFL mit 14 Touchdown-Receptions an. Mit einem weiteren Sieg könnte er sich in eine kurze Liste von nur fünf Receivern einreihen, die Touchdown-Leader waren und im selben Jahr den Super Bowl erreichten. Einer dieser fünf war Cooper Kupp im Jahr 2021, als er noch für die Rams spielte. Kurioserweise läuft Kupp in dieser Saison jedoch für die Seahawks auf - den direkten Gegner.
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Puka Nacua & Jaxon Smith-Njigba
Nacua führte die Liga mit 129 Receptions an, Smith-Njigba mit 1793 Receiving Yards. Erstmals in der Playoff-Geschichte treffen zwei Receiver mit jeweils mindestens 1700 Yards aus der Regular Season direkt aufeinander.
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