NFL
08.01.2026
Black-Monday-Woche
NFL-Coaching-Karussell: Diese Head Coaches haben ihren Job verloren

NFL-Coaching-Karussell: Diese Head Coaches haben ihren Job verloren
Der Black Monday markiert traditionell den Tag nach dem NFL-Saisonende, an dem frustrierte Teams ihre Head Coaches entlassen - und auch 2026 machte da keine Ausnahme. Mal wieder feuerten zahlreiche Teams am 5. Januar oder in den Folgetagen ihren Coach und signalisierten damit einen radikalen Umbruch.
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Raheem Morris (Atlanta Falcons), Bilanz: 8-9
Raheem Morris wurde nach zwei Saisons als Falcons Head Coach entlassen. Trotz eines scheinbar soliden 8-9-Records verpasste Atlanta in beiden Jahren die Playoffs - Morris konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen.
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Kevin Stefanski (Cleveland Browns), Bilanz: 5-12
Die Browns entließen Kevin Stefanski nach sechs Saisons. Der zweifache AP Coach of the Year (2020, 2023) hatte eine Gesamtbilanz von 46-58 und führte Cleveland zu zwei Playoff-Teilnahmen - doch 13 verschiedene Starting Quarterbacks in sechs Jahren waren zu viel Chaos.
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Pete Carroll (Las Vegas Raiders), Bilanz: 3-14
Pete Carroll wurde nach nur einem Jahr in Vegas entlassen. Mit 74 Jahren war er der älteste Head Coach der NFL-Geschichte, doch die katastrophale Saison mit einer 10-Spiele-Niederlagen-Serie bedeutete das Ende - und den vierten Head-Coach-Wechsel der Raiders seit 2022.
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Jonathan Gannon (Arizona Cardinals), Bilanz: 3-14
Die Cardinals entließen Jonathan Gannon nach drei Saisons. Seine 15-36-Gesamtbilanz und eine katastrophale Bilanz gegen NFC-West-Rivalen kosteten ihn den Job - trotz massiver Verletzungsprobleme mit 25 Spielern auf IR.
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John Harbaugh (Baltimore Ravens), Bilanz: 8-9
Das Ende einer Ära: Ein Tag nach dem Black Monday entlassen die Ravens Harbaugh. Ein vergebenes 44-Yard-Field-Goal im letzten Spielzug der Regular Season 2025 markiert das Ende für einen der dienstältesten Head Coaches der NFL. Die Ravens haben John Harbaugh nach 18 Jahren inklusive einer Super-Bowl-Saison entlassen, nachdem das Team knapp die AFC North verloren und damit die Playoffs verpasst hat.
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Mike McDaniel (Miami Dolphins), Bilanz: 7-10
Am Donnerstag nach dem Black Monday hat es auch Mike McDaniel erwischt. Es ist ein ernüchterndes Ende für Mike McDaniel, der 2022 als einer der vielversprechendsten Neuzugänge galt. Trotz fehlender Erfahrung als Head Coach wagte Miami den Schritt - und wurde zunächst belohnt: McDaniel führte das Team in seinen ersten beiden Jahren jeweils in die Playoffs. In seiner zweiten Saison 2023 stellten die Dolphins mit elf Siegen sogar die zweitbeste Offense der gesamten NFL - und Quarterback Tua Tagovailoa führte die Liga mit 4624 Passing Yards an, während Tyreek Hill die Receiving-Stats dominierte.
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Brian Callahan (Tennessee Titans), Bilanz: 1-5
Brian Callahan wurde nicht am Black Monday, sondern bereits im Oktober 2025 nach 1-5 Start in seiner zweiten Saison bei den Titans entlassen. Mit einer Gesamtbilanz von 4-19 in 23 Spielen war er der erste Coach, der in dieser Saison gehen musste.
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Brian Daboll (New York Giants), Bilanz: 2-8
Die Giants trennten sich am 10. November 2025 nach einem 2-8 Start von Brian Daboll. Nach einem erfolgreichen ersten Jahr mit Playoff-Teilnahme und der Coach-of-the-Year-Auszeichnung 2022 folgte der Absturz - die Giants waren nicht mehr konkurrenzfähig und verspielte mehrfach hohe Führungen.
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