NFL
16.07.2026
Saints-Duo dabei
Das sind die besten Running-Back-Duos der kommenden Saison

Die 10 besten Running-Back-Duos der NFL
In einer NFL, die jahrelang vom Passspiel dominiert wurde, werden Running Backs nach und nach wieder wichtiger. Einige Teams starten in die neue Saison mit einem besonders starken Duo von Ballträgern. Dabei gibt es einige mit einem klaren Starter und einem guten Backup, bei anderen steht der Kampf um den Starting-Spot noch aus.
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10. Bucky Irving and Kenneth Gainwell (Tampa Bay Buccaneers)
Das Running-Back-Duo der Tampa Bay Buccaneers schafft es vor allem dank Bucky Irvings Saison mit über 1.100 Rushing Yards im Jahr 2024 und Kenneth Gainwells starker Spielzeit 2025 in die Top 10. Damals führte Gainwell die Pittsburgh Steelers mit 73 Receptions an. Beide Running Backs zählen eher zu den kleineren Vertretern ihrer Position, weshalb Sean Tucker weiterhin eine wichtige Rolle in kurzen Yardage-Situationen übernehmen könnte. Tucker erzielte in der vergangenen Saison sieben Rushing Touchdowns, sechs davon aus weniger als neun Yards Entfernung zur Endzone. Dennoch verfügen Irving und Gainwell über großes Big-Play-Potenzial. Irving kam in seiner Rookie-Saison auf starke 5,4 Yards pro Laufversuch, während Gainwell im vergangenen Jahr durchschnittlich 4,7 Yards pro Lauf erzielte.
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9. David Montgomery and Woody Marks (Houston Texans)
Bevor David Montgomery 2023 zu den Detroit Lions wechselte, kam er als Lead Back der Chicago Bears im Schnitt auf etwas mehr als 900 Rushing Yards pro Saison. Diese Zahlen könnten nun auch bei den Houston Texans wieder erreichbar sein. Das Franchise holte Montgomery per Trade aus Detroit, um dem Laufspiel mehr Physis zu verleihen. Zudem hat sich der Running Back in den vergangenen Jahren als zuverlässiger Scorer erwiesen: Seit 2023 erzielte er insgesamt 33 Rushing Touchdowns. Woody Marks muss derweil effizienter werden, wenn er sich ein größeres Arbeitspensum sichern möchte. In der vergangenen Saison erlief er 703 Yards und zwei Touchdowns bei lediglich 3,6 Yards pro Laufversuch. Mit Montgomery an seiner Seite dürfte Marks allerdings häufiger als Passempfänger eingesetzt werden - eine Rolle, in der er bereits am College bei Mississippi State und USC überzeugte.
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8. TreVeyon Henderson and Rhamondre Stevenson (New England Patriots)
Nach einem schleppenden Start in die Saison 2025 zeigte TreVeyon Henderson in der zweiten Saisonhälfte, welches explosive Potenzial in ihm steckt - vor allem, als er mehr Reps erhielt. Zwischen Woche 8 und Woche 18 verzeichnete er dagegen in neun von zehn Spielen - eine frühe verletzungsbedingte Auswechslung ausgenommen - zweistellige Carry-Zahlen sowie mindestens 53 Rushing Yards. Dabei gelangen ihm sogar Partien mit 147 beziehungsweise 148 erlaufenen Yards. Die New England Patriots dürften Henderson nach seiner Rookie-Saison mit insgesamt 1132 Yards from Scrimmage und zehn Touchdowns noch stärker einbinden. Rhamondre Stevenson hat seine Ballsicherheit zwar verbessert und die Zahl seiner Fumbles in den vergangenen beiden Jahren von sieben auf drei reduziert, doch die Dynamik seines Backfield-Kollegen erreicht er nicht. Dennoch bleibt Stevenson ein hochwertiger Running Back Nummer zwei, der trotz seiner Fumble-Probleme konstant produziert hat.
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7. Rico Dowdle and Jaylen Warren (Pittsburgh Steelers)
Die Pittsburgh Steelers verfügen mit Rico Dowdle und Jaylen Warren über zwei vielseitige Running Backs, die sowohl im Lauf- als auch im Passspiel Akzente setzen können. Dowdle gilt mit 27 Jahren als Spätstarter auf seiner Position. Erst 2024 erhielt er bei den Dallas Cowboys unter Head Coach Mike McCarthy ein größeres Arbeitspensum - jenem Coach, der inzwischen die Steelers übernommen hat. Seitdem gelangen ihm zwei Spielzeiten in Folge mit jeweils mehr als 1000 Rushing Yards, womit er bewiesen hat, dass er auch als Lead Back produktiv sein kann. Entsprechend dürfte McCarthy ihm in dieser Saison die meisten Carries anvertrauen. Jaylen Warren kann zwar noch keine Saison mit 1000 Rushing Yards vorweisen, sammelte jedoch in zwei der vergangenen drei Jahre jeweils mehr als 1154 Yards from Scrimmage. Nachdem er in seinen ersten drei NFL-Spielzeiten nur selten den Weg in die Endzone fand, gelangen ihm in der vergangenen Saison immerhin acht Touchdowns.
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6. Saquon Barkley and Tank Bigsby (Philadelphia Eagles)
Saquon Barkleys beeindruckender Karriereverlauf und Tank Bigsbys vielversprechende Ansätze in den vergangenen beiden Jahren sorgen dafür, dass dieses Duo im Ranking vor Rico Dowdle und Jaylen Warren landet. 2024 verpasste Barkley Eric Dickersons Rekord für die meisten Rushing Yards in einer Saison um lediglich 101 Yards. Mit durchschnittlich 125,3 Rushing Yards pro Spiel führte er die Offense der Eagles als Arbeitstier an. Da Philadelphia ihn in der letzten Saisonwoche schonte, beendete er das Jahr dennoch mit herausragenden 2005 Rushing Yards und 13 Touchdowns. Gemessen an seinen eigenen Maßstäben verlief die Saison 2025 etwas schwächer. Trotzdem kam Barkley auf 1.140 Rushing Yards und sieben Touchdowns und belegte damit weiterhin einen Platz in den Top 10 der Liga. Vor seiner Saison im Alter von 29 Jahren könnte Barkleys Arbeitspensum leicht sinken, nachdem Tank Bigsby als Backup mehrfach sein Potenzial angedeutet hat.
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5. Jahmyr Gibbs and Isiah Pacheco (Detroit Lions)
Obwohl er sich die Ballkontakte mit David Montgomery teilen musste, entwickelte sich Gibbs bereits vor seinem 24. Geburtstag zu einem der besten Running Backs der NFL. In allen drei Profisaisons wurde er in den Pro Bowl der NFC gewählt. Zudem sammelte er in den vergangenen beiden Jahren jeweils mehr als 1800 Yards from Scrimmage und führte die Liga 2024 mit 20 Touchdowns an. Nach dem Abgang von Montgomery verpflichteten die Lions Isiah Pacheco, der die physische Komponente im Laufspiel übernehmen soll. Allerdings dürfte das Trainerteam seine Verletzungshistorie im Blick behalten. Pacheco verpasste in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt 17 Partien. Head Coach Dan Campbell stellte bereits klar, dass Gibbs künftig die Rolle des klaren Lead Backs übernehmen soll. Anders als das frühere "Sonic-and-Knuckles"-Duo mit Montgomery werden Gibbs und Pacheco die Ballkontakte daher wohl nicht gleichmäßig aufteilen.
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4. Bijan Robinson and Brian Robinson (Atlanta Falcons)
Das Robinson-Duo sucht noch nach einem passenden Spitznamen. Bijan Robinson hat im Vergleich zu Jahmyr Gibbs bislang die etwas beeindruckendere Karriere vorzuweisen. Nach seiner ersten All-Pro-Saison geht er mit ligaweit führenden 2298 Yards from Scrimmage in die neue Spielzeit. Zudem knackte er in den vergangenen beiden Jahren jeweils die Marke von 1400 Rushing Yards und zählt hinter Christian McCaffrey zu den besten Passempfängern unter den Running Backs der NFL. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch seine Touchdown-Ausbeute. Für einen Running Back mit mehr als 1000 Ballberührungen wirken 25 Touchdowns vergleichsweise wenig. Hier könnte Brian Robinson eine wichtige Rolle übernehmen. Der 1,85 Meter große und rund 102 Kilogramm schwere Running Back erzielte bereits 22 Touchdowns bei 735 Ballberührungen. Dank seiner physischen Spielweise generiert er viele Yards nach dem ersten Kontakt und ist besonders in kurzen Yardage-Situationen sowie nahe der Goalline gefährlich.
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3. Travis Etienne Jr. and Alvin Kamara (New Orleans Saints)
Das Running-Back-Duo der New Orleans Saints hätte durchaus das Potenzial für Platz eins in diesem Ranking - zumindest, wenn Alvin Kamara in den vergangenen Jahren nicht immer wieder von Verletzungen ausgebremst worden wäre. Als Duo könnten Etienne und Kamara dennoch die produktivste Kombination der Liga in Sachen Yards from Scrimmage bilden - vorausgesetzt, Kamara bleibt gesund. In der Saison 2025 verpasste er sechs Spiele, seit 2023 waren es aufgrund verschiedener Verletzungen insgesamt bereits 13 Partien. Als Passempfänger in Third-Down-Situationen zählt Kamara weiterhin zu den gefährlichsten Running Backs der NFL. Über acht Spielzeiten hinweg kam er durchschnittlich auf etwas mehr als 595 Receiving Yards pro Saison. Mit 30 Jahren gehören seine Zeiten als klarer Lead Back vermutlich der Vergangenheit an. An der Seite von Etienne, der in drei der vergangenen vier Jahre jeweils mindestens 1399 Yards from Scrimmage verbuchte, könnte Kamara jedoch eine ideale Ergänzung darstellen.
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2. D'Andre Swift and Kyle Monangai (Chicago Bears)
Mit D’Andre Swift verfügt Bears-Head-Coach Ben Johnson über einen Running Back, den er bereits aus seiner Zeit bei den Detroit Lions bestens kennt. Zudem erwies sich Kyle Monangai, im Draft nur an Position 233 ausgewählt, als echter Glücksgriff. Swift kommt aus der produktivsten Saison seiner Karriere. Mit 1087 Rushing Yards, neun Rushing Touchdowns und insgesamt 1386 Yards from Scrimmage stellte er in allen drei Kategorien persönliche Bestwerte auf. Monangai wurde als Passempfänger bislang nur begrenzt eingesetzt, hat die Erwartungen an einen späten Siebtrunden-Pick jedoch bereits deutlich übertroffen. Im Laufspiel erarbeitete er sich eine wichtige Rolle und kam auf 783 Rushing Yards sowie fünf Touchdowns bei starken 4,6 Yards pro Laufversuch. Dabei zeigte er eine ähnliche Effizienz wie Swift und kann ihn im Laufspiel ohne größeren Qualitätsverlust vertreten.
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1. Kyren Williams and Blake Corum (Los Angeles Rams)
Kyren Williams knackte in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils die Marke von 1100 Rushing Yards und sammelte zudem mindestens 1350 Yards from Scrimmage. Zwar ist der 25-Jährige nicht der dominante Passempfänger, der Jahmyr Gibbs oder Bijan Robinson sind, doch als Läufer gehört er seit drei Jahren konstant zu den besten Spielern der Liga. Den Ausschlag für Platz eins gibt allerdings die Entwicklung von Blake Corum. Der Running Back etablierte sich in der vergangenen Saison als verlässlicher Backup und verlieh dem Rams-Backfield zusätzliche Tiefe. Corum erlief 746 Yards und erzielte dabei starke 5,1 Yards pro Laufversuch. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass Los Angeles endlich eine zuverlässige Nummer zwei gefunden hat, die Williams regelmäßig entlasten kann. Auch wenn Williams und Corum nicht die spektakulärsten Receiving-Zahlen unter den Running-Back-Duos der Liga liefern, bilden sie vor der Saison 2026 das stärkste Laufduo der NFL.
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